Wohltätigkeitsspiel : Fünf gegen 93

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„Eine total gute Sache“ soll eine Veranstaltung am Freitag, 11. Juli, werden, erklärt Michael Schubert. Erstens werde „Sport auf hohem Niveau“ geboten und zweitens mit dem Erlös einem guten Zweck gedient. Premiere hat eine „Elbmarschauswahl“ um 19.30 Uhr im Haseldorfer Schlossparkstadion. Gegner ist die Oberliga-Mannschaft von Altona 93. Ab 18.30 Uhr gibt es ein Vorspiel der F-Jugend.

shz.de von
18. Juni 2014, 19:14 Uhr

Die Idee kam von Thomas Janiczek, Trainer des TV Haseldorf. Jeder der Vereine, die beim ein paar Tage später beginnenden Cup der Raiffeisenbank Elbmarsch antreten, sollten Spieler für die Auswahl abstellen. Zu einem ersten Treffen wurde nach Heist eingeladen. Danach war klar, dass TSV Holm, Moorreger SV, Hetlinger MTV und TSV Heist mit im Boot sind.

Und da Janiczek früher Trainer der zweiten Mannschaft von Altona 93 war, wusste er auch gleich, wo er anfragen musste. Der Vorsitzende Dirk Barthel war begeistert. Gewonnen wurde Michael Schubert, der bundesweit bei Motorsportveranstaltungen als Sprecher arbeitet und früher dies Aufgabe beim TSV Uetersen hatte.

Sein Pendant vom Hamburger Kultklub, Peter Helmcke, wird übrigens auch kommen. Die Konkurrenz auf dem Rasen soll sich auf humorvolle Weise in den Moderationen der Beiden widerspiegeln.

Janiczek coacht die Auswahl. Um die Motivation der Spieler macht sich TVH-Ligaobmann Jörg Dalecki keine Sorgen. „Wann bekommen sie schon mal die Chance, sich mit einem Oberligisten zu messen?“, erklärt er.

Der Erlös der Veranstaltung soll aufgeteilt werden. Einer geht an das Kinderhospiz „Sternenbrücke“, der andere Teil soll in Haseldorf bleiben. Welche Einrichtung bedacht wird, steht noch nicht fest.

Geht es um die zu erwartenden Zuschauer, mag Schubert nicht tiefstapeln. 400 bis 500 kämen zu den Spielen des Raiba-Cup, rechnet er vor. Spieler aller fünf Mannschaften treten an, so dass er auch die Fans aller Vereine erwartet. Ferner hat Altona 93 einen Bus gechartert, mit dem Mitarbeiter und Unterstützer nach Haseldorf kommen. Zudem folgen immer einige Fans ihrer Mannschaft zu den Spielen. Gute Stimmung ist also aus den verschiedensten Gründen garantiert. 600 bis 700 Zuschauer müssten es aus der Sicht des Stadionsprechers werden.

Eigens für das Spiel wurde eine Website kreiert. Dort kann man auch die Vorverkaufsstellen finden. Damit am 11. Juli kein großer Stau vor dem Kassenhäuschen entsteht, sind die vorab verkauften Tickets etwas günstiger. Und demnächst folgt noch eine Facebook-Seite. Sollte die Veranstaltung gut ankommen, soll es im kommenden Jahr etwas Vergleichbares geben.

www.Elbmarschauswahl-Altona93.de

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