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Jahresbericht : Fünf Einsätze mehr als im Vorjahr

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zügig hielten die Kameraden der Heidgrabener Feuerwehr nach einem gemeinsamen Essen – es gab Grünkohl, in bewährter Weise zubereitet in der Schankwirtschaft Arndt – ihre Jahresversammlung ab. Wehrführer Tobias Steffen begrüßte als Gäste den Moorreger Amtsleiter Rainer Jürgensen, den stellvertretenden Heidgrabener Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen sowie von der Polizeistation Tornesch, die für Heidgraben zuständig ist, Polizeioberkommissar Gernot Bednarz und Polizeihauptmeisterin Nina Schaup.

Zu zehn technischen Einsätzen unterschiedlicher Art, vier Kleinbränden und einem Großbrand in der Nachbargemeinde Klein Nordende mussten die Heidgrabener Feuerwehrleute im vergangenen Jahr ausrücken. Das waren fünf Einsätze mehr als 2014, fasste Wehrführer Tobias Steffen zusammen. „Wir wurden bei jedem Einsatz vor neue Herausforderungen gestellt und mussten beweisen, dass wir unser Handwerk beherrschen. Wir dürfen uns nicht auf unserem Wissenstand ausruhen, sondern müssen uns kontinuierlich weiterbilden“, gab der Wehrführer seinen Kameraden mit auf den Weg. Er informierte, dass auch im vergangenen Jahr zahlreiche Kameraden an Lehrgängen teilgenommen haben und die Gemeinschaftsübung mit den beiden Nordender Wehren erstmalig nicht als Löschübung, sondern in Form einer Sicherheitsunterweisung erfolgt ist. Die Dienstbeteiligung (18 Dienste, 24 Dienst- und Veranstaltungsabende) habe sich zwar im Vergleich zum Vorjahr verbessert, liege aber noch immer unter 70 Prozent. „Wir müssen daran arbeiten, auch wenn es viele Gründe gibt, die wir nicht beeinflussen können“, mahnte Tobias Steffen eine höhere Dienstbeteiligung an. Zum Dienstjahresende 2015 gehörten der Heidgrabener Wehr 34 aktive Kameraden, 13 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, 19 Ehrenmitglieder sowie 334 fördernde Mitglieder an. Darunter auch Amtsleiter Rainer Jürgensen, der auf der Jahresversammlung im vergangenen Jahr förderndes Mitglied wurde.

Tobias Steffen bedankte sich bei der Gemeinde und dem Amt Moorrege für die gute Zusammenarbeit. Wehrführung sowie Vertreter der Gemeinde und des Amtes wollen demnächst zusammenkommen und gemeinsam nach Lösungen suchen, die die technische Ausstattung der Heidgrabener Feuerwehr betreffen. „Es ist uns klar, dass wir nicht gleich die Kuh vom Eis kriegen werden, aber wir müssen für unsere Einsätze, die wohl in Zukunft nicht weniger werden, feuerwehrtechnisch gut ausgerüstet sein.“ Der Wehrführer dankte allen Kameraden für den im vergangenen Jahr geleisteten ehrenamtlichen Einsatz.

Leere Kassen: Gemeinde sucht nach Lösungen zur Ausstattung der Wehr / Wahlen: Gruppenführer erste Gruppe / Gerätewart

Der Stellvertretende Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen (SPD) merkte bezüglich der technischen Ausstattung der Heidgrabener Wehr an, dass die finanzielle Lage der Gemeinde „nicht rosig“ ist. Dass die Feuerwehr ein neues Einsatzfahrzeug brauche, werde jedoch auch von der Gemeinde gesehen. „Aber die Finanzierung ist nicht drin. Zumal ein neues Fahrzeug auch einen Neubau der Feuerwache bedingt. Und da sind wir bei den Kosten schon im Millionenbereich. Das Geld haben wir nicht. Wir werden uns aber in den nächsten Wochen mit dem Thema beschäftigen und uns für die Feuerwehr einsetzen“, betonte Ernst-Heinrich Jürgensen. Nach dem Bericht des Kassenwartes Frank Büchner und dem Bericht der Kassenprüfer erteilten die Heidgrabener Feuerwehrleute ihrem Vorstand einstimmig Entlastung. Ebenso einstimmig verabschiedeten sie eine neue Satzung, die aufgrund von Veränderungen im Brandschutzgesetz notwendig wurde. Bei den Wahlen wurde Peter Heinitz als Gruppenführer der ersten Gruppe bestätigt. Zum neuen Gerätewart wurde André Wittern gewählt, er wird von Jens Gressmann unterstützt. Björn Sommer wurde zum Kassenrevisor gewählt.

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erstellt am 07.Feb.2016 | 21:40 Uhr

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