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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 19:46 Uhr

Familienhebammen : Frühe Hilfe für Familien

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Familienbildungsstätten im Kreis Pinneberg haben im Land Schleswig-Holstein und auch bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen. Schon vor Jahren hatte der soziale Träger in enger Zusammenarbeit mit der Politik ein Gesamtkonzept zur flächendeckenden Familienarbeit entwickelt. Das Ziel: den Problemen bei Elternschaft und Erziehung zuvorzukommen. Eine Schlüsselrolle in der Begleitung junger Familien spielt dabei die Familienhebamme, die überforderten Eltern bis zum 1. Lebensjahr des Kindes beratend zur Seite steht. „Familien in schwierigen Situationen, bei denen viele Hilsmaßnahmen nicht ankommen, können wir am besten mit unseren Familienhebammen erreichen. Die Hebammen stehen den Frauen nach und auch schon vor der Geburt zur Seite. Sie sind ohnehin da, helfen und haben ein gutes Image,“ erklärt Hanna Braatz, Leiterin der Familienbildung Elmshorn.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2013 | 21:38 Uhr

Acht Familienhebammen sind für die Familienbildungsstätten im Kreis im Einsatz. Dieses Angebot kann dank neuer Fördermittel vom Bund nun fortgesetzt und ausgebaut werden. Im Rahmen des im vergangenen Jahres verabschiedeten Kinderschutzgesetzes, in dem die Initiative Frühe Hilfen verankert ist, kann der Kreis vorhandene Bundesmittel bis 2015 in Höhe von 1,5 Millionen Euro für seine Familienarbeit nutzen. „Die Zahl der hilfsbedürftigen Familien steigt. Im vergangenen ersten Halbjahr haben wir 83 Familien betreut“, sagt Frauke Schöffel-Raecke, Gesamtkoordinatorin der Frühen Hilfe für Familien. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder lobte bei seinem Besuch der Familienbildungsstätte Elmshorn die wegweisende Arbeit: „Es ist sehr gut, dass hier im Kreis die Mittel direkt an die Familienbildung fließen und nicht an das Jugendamt.“

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