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Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 01:30 Uhr

Friseur-Meisterschaft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bereits als 13-Jährige wusste Christina Gruber, dass sie Friseurin werden will und hat keine Gelegenheit ausgelassen, ihre Freundinnen zu frisieren, Zöpfe zu flechten oder die eine und andere „Traumfrisur“ zu stylen. Und nach einem Praktikum, das sie als 14-Jährige in einem Friseursalon absolvierte, stand das Berufsziel unumstößlich fest.

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2013 | 21:22 Uhr

Nach ihrem Realschulabschluss absolvierte die Heidgrabenerin eine dreijährige Ausbildung im Friseurhandwerk, stieg mit großer Begeisterung ins Berufsleben ein und stellte sich der Meisterausbildung in einem Vollzeitlehrgang. Seit drei Jahren hat die 24-Jährige nun bereits den Meisterbrief in der Tasche. Ihre Pläne für die berufliche Weiterentwicklung sind damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Den Haaren ihrer Kunden in dem Elmshorner Haarstudio Manuel, in dem sie arbeitet, einen modernen Schnitt und ein schickes Styling zu verpassen, bereitet Christina Gruber nicht nur Freude. Sie ist bei der Ausübung des Friseurhandwerks auch ziemlich erfolgreich.

Von der jüngsten Meisterschaft des Landesinnungsverbandes des Friseurhandwerks und der Kosmetiker in der Holstenhalle Neumünster kehrte sie mit einem Landesmeistertitel im freien Wettbewerb „Hochsteckfrisuren“ und im Herrenfach „Haarschnitt“ mit dem zweiten Platz zurück. Nur ein Punkt trennte sie in diesem Fach vom ersten Platz. Etwa zwei Monate habe sie sich mit ihren Modellen, der Heidgrabenerin Stephanie Lehmann, und dem Elmshorner Arne Hansen, auf den Wettbewerb vorbereitet, so Christina Gruber.

Aufgabenstellung im Wettbewerbsbereich „Hochsteckfrisuren“ war, eine tragbare Frisur zu kreieren. Christina Gruber entschied sich für eine klassische Hochsteckfrisur. Sie steckte ihrem Modell eine sogenannte Banane und betonte den Oberkopf durch das Legen einer großen Haarwelle. 35 Minuten hatte sie für die Frisur Zeit, die sie am Hinterkopf passend zum Kleid des Modells noch mit schwarzen Federn verzierte. Die Jury war von der Frisur und dem Gesamteindruck, zu dem auch Kosmetik und Outfit gehörten, beeindruckt. An den Haaren ihres männlichen Modells konnte Christina Gruber im Vorwege nur das Stylen üben, denn die Haare mussten wachsen, damit am Wettbewerbstag ein Haarschnitt erfolgen konnte. Zum Wettbewerbsauftrag gehörten neben dem Schnitt zwei Trendfrisuren. Und die setzte Christina Gruber mit einem für Beruf und Alltag passenden Styling und einem Styling für den Freizeitbereich um. Auch hier passte das ausgewählte Outfit des Modells jeweils zu den Frisuren.

„Wir drei hatten viel Spaß an dem Wettbewerb und freuen uns gemeinsam über den Erfolg. Und ich danke meinem Chef, der mich beruflich sehr gefördert und unterstützt hat“, so Christina Gruber. Bereits als Lehrling war die Heidgrabenerin bei den Landesmeisterschaften erfolgreich. 2008 hatte sie im Herrenfach „Fassonschnitt“ den ersten Platz belegt und bei den Hochsteckfrisuren, damals noch am Puppenkopf, den dritten Platz.

Landesmeisterschaft Friseurhandwerk

Heidgrabenerin sehr erfolgreich

Heidgraben/Neumünster (syk). Friseurin zu sein, ist für die Heidgrabenerin Christina Gruber mehr als die Ausübung eines Berufes. Sie ist mit ganzem Herzen und Können bei der Sache.

Ende März hat die 24-jährige Meisterin Kreativität und friseurhandwerkliche Fähigkeiten bei den Landesmeisterschaften der Friseure und Kosmetiker unter Beweis gestellt und belegte im freien Wettbewerb „Hochsteckfrisur“ den ersten Platz. Und auch im Herrenfach „Haarschnitt mit Styling“ hat sie nur um einen Punkt den ersten Platz verpasst. Etwa zwei Monate hat sie sich mit ihren beiden Modellen, der Heidgrabenerin Stephanie Lehmann und dem Elmshorner Arne Hansen, auf die Teilnahme an der „Hair 4 you“-Landesmeisterschaft in Neumünster vorbereitet. „Es war ein tolles Erlebnis“, so Christina Gruber. Bereits als Auszubildende hatte sie bei der Landesmeisterschaft Titel errungen.

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