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Kulturkirche Altona : Frischer Indie-Pop aus Island

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Musik hat in der Isländischen Kultur schon immer eine immense Bedeutung gehabt. Viele namenhaften Künstler von der Insel haben den Weg bis auf internationale Bühnen immer wieder meistern können. Dabei fielen die meisten Musiker vor allem dadurch auf, dass sie eine andere Herangehensweise an die Musik hatten, als ihre Britischen und Amerikanischen Kollegen. So ist es auch bei der jungen Sängerin „Sóley“ der Fall.

shz.de von
erstellt am 03.Apr.2013 | 21:08 Uhr

Die Individualistin Sóley Stefánsdóttir ist nicht nur in musikalischer Hinsicht ein absolutes Unikat. Sie vermag es, ihren Songs eine bisher ungekannte Intimität zu verleihen, was ihr fast schon eine Sonderstellung in den Medien einbringt. Im Feuilleton findet man sich überschlagende Kritiken, die immer wieder das einzigartige Talent der Sängerin in den Vordergrund stellen, ihre Live-Konzerte ebenso unterhaltsam und individuell zu gestalten, wie ihre Lieder selbst.

Schon in jungen Jahren wollte „Sóley“ sich voll und ganz der Kunst verschreiben und Profi-Musikerin werden. Dass in ihr eine wahre Entertainerin schlummert, ist auf den ersten Blick meist gar nicht so direkt auszumachen, denn „Sóley“ wirkt eher bescheiden und zurückhaltend. Ihr musikalischer Hintergrund fußt auf einer klassischen Ausbildung am Klavier. Außerdem studierte die Musikerin nach Abschluss der Schule Komposition. Ihr Gespür für die Mystik ihrer Heimat Island hat sie über all die Jahre nie verloren. Ihre Texte sind melancholisch und zum Teil nachdenklich. Dabei findet immer wieder die Natur einen Platz in ihren wohl gewählten Worten. Klanglich bewegt sich die Musikerin in verträumteren Breitengraden von Indie-Pop. Nicht nur am Klavier ist „Sóley“ bewandert, auch an der Gitarre und am Keyboard konnte die Isländerin in diversen Bands begeistern. Der Entschluss, selbst zum Mikrofon zu greifen, wurde maßgeblich von der Plattenfirma beeinflusst, bei der Sóley Stefánsdóttir mit der Band „Seabear“ unter Vertrag ist. Sich selbst ganz nach vorne ins Rampenlicht zu stellen, widerstrebte „Sóley“ zunächst ein wenig, doch diese Bescheidenheit ist ein sympathischer Aspekt ihrer frischen Ausstrahlung und Bühnenpräsenz.

Am Sonntag, den 12. Mai, gibt „Sóley“ ein Konzert in der Kulturkirche Altona. Zu einem Preis von 19 Euro sind die Tickets im Vorverkauf erhältlich. Beginn der Veranstaltung ist ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen zu „Sóley“ und ihrem aktuellen Album „We Sink“ unter: www.soleysoley.com

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