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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 06:24 Uhr

Premiere : Frisch, engagiert und selbstbewusst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erfolgreiche Premiere für die neue Theater-AG der Fritz-Reuter-Schule: Die neun jungen Schauspieler haben am Mittwoch die Herzen der Zuschauer erobert – und das gleich mit ihrem ersten Stück unter dem Titel „Der Weihnachtsstern“.

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2012 | 19:12 Uhr

„Es war grandios. Ein toller Erfolg“, sagte der stellvertretende Schulleiter Joachim Lemke nach der rund 30-minütigen Aufführung. Etwa 100 Gäste sahen den Dritt- und Viertklässlern in der Turnhalle an der Königsberger Straße in Tornesch zu.

Pauline Schwarzer, Nina Lenz und Emilia Schalke ließen das Publikum gleich zu Beginn aufmerken. Frisch, engagiert und selbstbewusst spielten sie drei Sterne, die sich über den Wolken um einen begehrten Posten streiten: Wer wird der Weihnachtsstern? Die Schülerinnen tauschten dabei manch herablassenden Blick aus, wenn sie lautstark und keck bemerkten: „Dein Licht ist viel zu schwach“, „Dein Licht flackert“ und „Der Weihnachtsstern bin ich. Basta!“

Dem kleinsten Stern gaben sie gar keine Chance. Siri Tillein kauerte in dieser Rolle verzagt auf einem Strohballen. Nur „Engel“ Rejna Pohlke und der 20-köpfige Sternen-Chor fanden für ihn tröstende Worte: „Sei nicht verzagt“, sangen die Schüler unter Leitung von Musiklehrer Christoph Göritz. Als „Maria“ (Hanna Suhling) und „Josef“ (Lafayette Burnett) in dunkler Nacht den Stall nicht finden konnten, kam die große Stunde des Kleinsten: Siri knipste ihren elektrischen Leuchtstern an und wies dem Paar den Weg. Beifall im Publikum. Schnell eilten die „Hirten“ Jolina Stange und Michel Lentzler zu dem Stall. Schulleiterin Gudrun Rechter war begeistert: „Ihr seid ganz tolle Schauspieler. Das hat viel Spaß gemacht, euch zu sehen“, sagte sie.

Die Mütter Claudia Ruhnau und Conny Biller hatten die AG nach den Sommerferien gegründet. Letztere brachte ihre Erfahrung als Schauspielerin bei dem Elmshorner Theater Würfelzucker ein. Die Frauen nehmen gern weitere Schüler auf. Nach der Aufführung gesammelte Spenden sollen zur Finanzierung einer Holzeisenbahn auf dem Schulhof beitragen.

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