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Erlebnis : Friedenslicht auch wieder in Tornesch

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Pfadfinder vom Stamm Torona werden am Sonntag, 22. Dezember (4. Advent) an die Gottesdienstbesucher in der Tornescher Kirche das Friedenslicht aus Bethlehem weitergeben, damit es zu Weihnachten in vielen Häusern als Symbol der Nähe Gottes und seiner Zuwendung zu den Menschen leuchten kann.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 21:37 Uhr

Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF) entzündet. Im oberösterreichischen Landesstudio des ORF war die Idee geboren worden, ein Licht aus Bethlehem als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden zu lassen. Von Bethlehem aus gelangt das Licht per Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Am vergangenen Wochenende gehörte Yves Weis vom Tornescher Pfadfinderstamm Torona zu den deutschen Pfadfindern, die in Wien an der Friedenslichtaussendefeier teilnahmen und es nach Hamburg brachten. Dort hatte der Arbeitskreis Friedenslicht Hamburg, in dem auch die Tornescher Pfadfinder aktiv mitarbeiten, eine zentrale Aussendefeier für Norddeutschland organisiert. In diesem Jahr steht die Aktion Friedenslicht in Deutschland unter dem Motto „Recht auf Frieden“. Damit greifen die 220000 Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Deutschland die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen auf, die seit 65 Jahren besteht und wollen ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung sowie gegen Rassismus setzen. Yves Weis traf in Wien nicht nur das Friedenslichtkind 2013 Michael Weixlbaumer (12), sondern auch den Pfadfinder Bertl, der vor 25 Jahren die Idee hatte, das Friedenslicht durch Pfadfinder verteilen zu lassen.

„An der Aussendefeier in der Votivkirche in Wien nahmen Pfadfinder verschiedener Nationen teil. Die Lesung fand in sieben Sprachen statt. Jede Pfadfinderdelegation wurde einzeln begrüßt, nach vorne gerufen und durfte das Licht abholen“, berichtet Yves Weis. Er nahm auch an der Feier zum Friedenslicht-Jubiläum teil. Dort wurde ein Rückblick auf die Anfänge des Friedenslichtes gegeben. Anfangs wurde das Friedenslicht in den Osten Europas gebracht. 1994 erreichte das Friedenslicht erstmals Deutschland. Drei Altpfadfinder holten es in Wien ab und gaben es bei jedem Zughalt in Deutschland an Pfadfinder, die auf den Bahnhöfen warteten, weiter.

Seit etlichen Jahren wird es am 4. Advent in der Tornescher Kirche weitergegeben.

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