Glanzvoller Konzertabend : Freunde offenbaren sich in der Not

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In diesen Monaten jährt sich die Unterzeichnung des deutsch-japanischen Freundschaftsvertrages zum 150. Mal. Vor diesem Hintergrund passte es wunderbar, dass das Freundschaftskonzert „East meets West“ im Rinderstall von Udo Prinz von Schoenaich-Carolath zur Benefizveranstaltung wurde.

shz.de von
14. September 2011, 20:11 Uhr

Die Einnahmen kommen den Opfern der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe vom März zugute.

„Wie stark eine Freundschaft ist, erlebt man erst in Zeiten der Not“, sagte der japanische Generalkonsul in Hamburg, Setsuo Kosaka, einer der Ehrengäste zwischen zahlreichen Amtskollegen anderer Länder, Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten, ehemaligen Senatorinnen und Kommunalpolitikern aus dem gesamten Kreis Pinneberg. Die Solidarität sei weltweit überwältigend gewesen, vor allem aber Deutschland habe an der Seite Japans gestanden.

Die Kulturbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Caroline Schwarz, rühmte die Beziehungen zwischen beiden Ländern vor allem auf kulturellem Gebiet. „Wir teilen gemeinsame Werte und Interessen“, sagte sie und fügte an, das Benefizkonzert sei eine Chance, nicht nur Anteilnahme zu zeigen, sondern auch die Wertschätzung Japans zu unterstreichen.

Zum siebten Mal spielte die „Hamburger Camerata“ im Rahmen des Freundschaftskonzertes. Das Ensemble unter der Leitung von Max Pommer hat sich inzwischen einen ausgezeichneten Ruf im Hinblick auf die Interpretation japanischer, auch zeitgenössischer Kompositionen erworben.

Auf dem Programm des glanzvollen Abends im Rinderstall standen neben Werken von Mozart auch Kompositionen des Japaners Toru Takemitsu. Höhepunkt war zweifellos die Interpretation einer Komposition von Masami Yamamoto, zu der die heutige Kaiserin Michiko den Text geschrieben hat.

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