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Feuerwache Ahrenlohe : Freude über bedarfsgerechten Anbau

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 17. August vergangenen Jahres erfolgte die Grundsteinlegung für die Erweiterung der Feuerwache Tornesch am Standort Ahrenlohe, am 19. Oktober wurde Richtfest gefeiert. Nun haben die Kameraden der Ahrenloher Wehr ihre neue Wache in Besitz genommen.

shz.de von
erstellt am 10.Jul.2013 | 19:31 Uhr

Die offizielle Einweihung mit Empfang für geladene Gäste und einem Tag der offenen Tür für alle Interessenten ist für Sonnabend, 3. August, geplant. Bis dahin werden die Feuerwehrleute noch einen Schaukasten im Außenbereich und die Vitrinen im Eingangsbereich mit Informationen über ihre inzwischen 105 Jahre alte Freiwillige Feuerwehr Ahrenlohe bestücken und alle Einräumungsarbeiten in den Büroräumen und dem neuen Schulungsraum vornehmen. Der zum 100-jährigen Bestehen der Wehr von den Ehrenmitgliedern gestiftete Findling mit Aufschrift wurde bereits auf dem neugestalteten Parkplatz-Bereich der Gesamtanlage platziert. Um insgesamt 780 Quadratmeter wurde die bisher 225 Quadratmeter große Wache Ahrenlohe erweitert.

Der Neubau mit Fahrzeughalle, Sanitärräumen, Alarmgarderoben, Lagerflächen, einem Schulungs- und Ausbildungsraum sowie Räumen für die Einsatzzentrale und den Wehrführer ist direkt an das bestehende Gebäude angebaut worden. Die neue Fahrzeughalle bietet Platz für vier Fahrzeuge, so dass insgesamt in Ahrenlohe nun zwei Löschfahrzeuge, ein Gerätewagen und zwei Sprinter untergebracht werden können. Die Fahrzeughalle verfügt, wie auch die neue Halle in Esingen, über einen Waschplatz, so dass künftig das kosten- und zeitintensive „Auswärtswaschen“ der Fahrzeuge entfällt.

Untergebracht und bereits eingerichtet ist in der neuen Wache die Bekleidungskammer sowohl für die Ahrenloher, als auch für die Esinger Wehr. Beide Wehren verstehen sich als Feuerwehr Tornesch und haben nun die Atemschutz- und Technikwerkstatt gemeinsam am Standort Esingen konzentriert und die Bekleidungskammer am Standort Ahrenlohe. Gleich neben der Bekleidungskammer wurde eine „Waschkammer“ platziert. Denn auch die Einsatzkleidung wird künftig vor Ort unter der Regie der Bekleidungsfachwarte beider Wehren und des hauptamtlichen Gerätewartes, der für beide Wehren zuständig ist, gewaschen. Dafür wurden zwei Industriewaschmaschinen mit speziellem Waschgang für Schutzkleidung angeschafft. Ein Probelauf sei bereits erfolgt, so Wehrführer Dirk Lolies. Er und die 54 Mitglieder seiner Wehr freuen sich über die modernen und bedarfsgerechten Räume. „Gerne geben wir am 3. August im Rahmen unseres Tages der offenen Tür Einblick und Erläuterungen“, betonen Wehrführer Dirk Lolies und Pressewart Jochen Grünwald. Tornesch investiert in den Wachenneubau etwa 1,7 Millionen Euro.

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