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Sie sorgen für Sicherheit auf dem Pausenhof : Freude empfinden beim Schulsanitätsdienst

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Einträge im Einsatzbuch füllen nach noch nicht einmal einem Jahr bereits zahlreiche Seiten: Platz- und Schürfwunden, Nasenbluten, verstauchte Knöchel, Kreislaufschwäche und Übelkeit gehören mittlerweile schon zu ihren Routinefällen. Rund zwanzig Ersthelfer am Ludwig-Meyn-Gymnasium werden mit Beginn dieses Schuljahres in den Pausen wieder den Schulsanitätsdienst übernehmen.

Im Frühjahr 2012 ergriff die Schülervertretung die Initiative der schon länger bestehenden Idee und fragte in der Schülerschaft das Interesse ab. Die Resonanz war enorm. Mit dem Deutschen Roten Kreuz wurde ganz bewusst eine Ausbildungsorganisation gewählt, die mit einer Einsatzgruppe in Uetersen stationiert ist und damit die Möglichkeit praktischer Unterstützung bot.

Seit den Herbstferien 2012 ist dieser Sanitätsdienst fester Bestandteil des Schullebens. Die vier ausgebildeten Ersthelfer einer Tagesschicht sind je zu zweit im Sanitätsraum und „auf Streife“ eingeteilt. Isabell Brieske (18) und Finn Mehrens (15) haben die Leitung der Gruppe übernommen, die Schüler organisieren sich dabei selbst.

Für den Kontakt zur Schulleitung konnte Sportlehrerin Barbara Brennecke gewonnen werden. Neben dem Alltagsdienst betreuen die Schüler bei Bedarf schulische Sportveranstaltungen in der Halle, auf dem Schulhof oder auch auswärts.

Inzwischen wurden sie durch das DRK mit Rucksack und Handfunkgeräten ausgestattet. Die jungen Sanitäter waren im Frühjahr bereits beim Crosslauf, beim Triathlon oder bei der Pflanzung des Auwaldes an der Krückau eingesetzt.

Durch regelmäßige Treffen mit der Uetersener Sanitätsbereitschaft des DRK ergeben sich für die Schüler Möglichkeiten von Fortbildung und Einsatz mit „großem“ Material wie auch das Üben mit Fahrzeugen. „Mittelfristig hoffen wir natürlich, dass ein paar Jugendliche auch nach dem Abi bei uns bleiben“, sagt Stefan Preck, der gemeinsam mit Florian Schlüter die Gruppe innerhalb des DRK betreut.

„Schon nach dieser kurzen Zeit haben wir so viel soziale Kompetenz, Organisationstalent, Fachinteresse und Engagement entdeckt - da macht die Zusammenarbeit mit den Schülern richtig Spaß. Auch Interessenten aus anderen Schulen sind uns natürlich herzlich willkommen“, so Preck abschließend.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 17:53 Uhr

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