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Kulturgemeinschaft : Freude am Bewahren von Traditionen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit viel Liebe zum Detail hatten die Aktiven der Kulturgemeinschaft ihr 26. Suur Supp Eten mit Programm op Platt vorbereitet. Die Besucher dankten es ihnen mit begeistertem Applaus für die Darbietungen und lobenden Worten für die ganz besondere Atmosphäre in der Diele des Heimathauses. Und natürlich schmeckte ihnen auch die „Saure Suppe“, die wieder in der Elmshorner Margarethenklause nach traditionellem Rezept gekocht worden war. Für die 80 Gäste der Veranstaltung am Donnerstag waren 47 Liter Suppe geordert worden und für die 90 Besucher der Freitag-Veranstaltung 55 Liter. In den Töpfen blieb so gut wie nichts übrig.

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erstellt am 22.Apr.2012 | 21:25 Uhr

Für das Eindecken der Tische, die Bewirtung und den Abwasch sorgten an beiden Tagen die „Küchenfeen“ Erika Brumm, Sieglinde Limpert, Ingrid Hansen und Ingrid Lehmann und an jeweils einem der beiden Tage auch Birgit Krüger und Helga Bunk.

Vor und nach dem schleswig-holsteinischen Traditionsessen erfreuten die Esner Danzmüüs sowie die Kinder und Jugendlichen aus den plattdeutschen Krinks die Veranstaltungsbesucher. Wie gewohnt eröffneten die Jüngsten aus der Kulturgemeinschaft das Programm. Valentina Holz hatte ihre ganz kleinen Tanzmaüse wieder in wunderbare Kostüme gesteckt und mit ihnen kindgerechte Tänze einstudiert. Nach den „Häschen“ und „Küken“ wirbelten die etwas älteren Tanzmäuse auf der Bühne. Mit ihren Choreografien zu internationalen und modernen Tänzen stießen sie auf große Begeisterung. So auch die Plattdeutsch sprechenden Kinder und Jugendlichen, die unter Leitung von Hannelore Körner regelmäßig zusammenkommen. Die beiden aufgeführten Stücke mit Lokalbezug „Erlebnisse im Esinger Wohld“ und „Ueternescher Jugendliche“ hatte Hannelore Körner geschrieben und mit den Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Für alle gab es viel Applaus, aber ganz besonders für den 17-jährigen Falk Schlapkohl. Er wurde mit einer Urkunde geehrt, denn er gehört dem Krink seit zehn Jahren, und damit von allen Kindern und Jugendlichen am längsten, an.

Die 13-jährige Lea Götze sang wieder den Solo-Part des gemeinsam von allen Besuchern und Mitwirkenden angestimmten Suur Supp-Liedes und nach dem Essen brillierten an beiden Tagen Mitglieder des Erwachsenen-Krinks sprachlich und schauspielerisch in drei sehr amüsanten Sketchen.

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