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Wattolümpiade : Freizeitspektakel für guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im vergangenen Jahr haben die Heidgrabener Schietwatter bei der Watt-olümpiade in Brunsbüttel im Watt-Handball ihr Bestes gegeben. In diesem Jahr werden sie am Sonntag, dem 28. Juli, in der Disziplin Volleyball (Wolliball) antreten.

Die seit 2004 jährlich in Brunsbüttel veranstaltete Wattolümpiade, bei der Freizeitsportler in mehreren Disziplinen, die speziell für die Austragung im Wattenmeer der Nordsee adaptiert werden, ist ein großer Spaß mit ernstem Hintergrund. Denn der Erlös der Veranstaltung, die jedes Jahr mehrere Tausend Zuschauer anzieht, und zu deren Rahmenprogramm jeweils am Vorabend das Musikfestival „Wattstock“ gehört, kommt der Beratung und Information krebskranker Menschen zugute. Das Geld fließt unter anderem an das Westküstenklinikum und an Informations- und Beratungsstellen für Krebskranke und deren Familien. Auch das Engagement der Heidgrabener Freizeitsportler, die sich für ihre Teilnahme an der Wattolümpiade im vergangenen Jahr und in diesem Jahr zusammengeschlossen haben, hat einen ernsthaften Hintergrund.

Die Schietwatter und ihre Teilnahme an der Wattolümpiade für einen guten Zweck gehen auf eine Initiative der Familie Quast zurück. Heinz Quast, der vor nicht ganz einem Monat den Kampf gegen Krebs verlor, hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit seiner Frau Britta Hollander-Quast, seinen Kindern und weiteren Familienmitgliedern dafür geworben, dass sich auch Heidgrabener an dem Sportspaß beteiligen und gleichzeitig etwas Gutes für von Krebs Betroffene tun können.

Im Freundes- und Bekanntenkreis wurde die Idee bereitwillig aufgenommen, zumal die meisten wie Britta Hollander-Quast im Sportverein aktiv sind. In diesem Jahr wollten die Schietwatter jedoch nicht mit leeren Händen nach Brunsbüttel fahren, sondern eine Spende für die Unterstützung Krebskranker und deren Familien übergeben. Maximilian Hollander-Quast bat die Heidgrabener auf dem Neujahrsempfang um Unterstützung. Im Spendentopf befinden sich mehr als 1000 Euro, die nun durch weitere 150 Euro aufgestockt wurden. Die Heidgrabenerin Elke Schultz, die jedes Jahr in Uetersen einen Ostermarkt mit Tombola für einen guten Zweck organisiert, übergab die Hälfte aus dem Tombolalos-Verkauf an die Schietwatter. Weitere 150 Euro hat sie dem Kinderhospiz Sternenbrücke zukommen lassen. „Wir danken allen, die gespendet haben und damit unser Anliegen, für Krebskranke und deren Familien etwa Gutes zu tun, unterstützen“, so Peter Timm im Namen der Schietwatter. Sie freuen sich, wenn am 28. Juli viele Heidgrabener mit nach Brunsbüttel kommen, um sie beim Wolliball anzufeuern, Spaß zu haben und gemeinsam stark gegen Krebs zu sein.

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erstellt am 03.Jun.2013 | 21:22 Uhr

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