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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 09:51 Uhr

Teilnahme : Freiwilliger Zuschuss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einstimmig haben die Ratsmitglieder Richtlinien über die Bezuschussung von Teilnahmeentgelten an der Fritz-Reuter-Schule und der Johannes-Schwennesen-Schule für die Betreuungsklassen nach dem Schulgesetz und die Angebote im Rahmen der offenen Ganztagsschule verabschiedet.

In Hortgruppen kann eine Sozialstaffel und eine Geschwisterermäßigung nach den Richtlinien des Kreises gewährt werden. Bei den Elternbeiträgen für die Betreuungsklassen gibt es die Sozialstaffelregelung nicht. Da mit der Einführung der offenen Ganztagsschule an der Johannes-Schwennesen-Schule zum Schuljahr 2013/2014 die Hortbetreuung und damit die Ermäßigung aus einer Sozialstaffel entfällt, haben sich die Politiker für die Zahlung einer freiwilligen Sozialstaffel und einen Geschwisterzuschuss entschieden, um betroffene Familien zu entlasten.

Um die Betreuungsklasse an der Fritz-Reuter-Schule gleichzustellen, die Stadt die Teilnahmeentgelte dort aber nicht festsetzt, soll allgemein ein Zuschuss gezahlt werden, der direkt an den Träger der Betreuungsklasse geht. Die Kosten für die Sozialstaffel belaufen sich anhand der aktuellen Betreuungsteilnehmerzahlen für die Johannes-Schwennesen-Schule auf 15000 Euro und für die Fritz-Reuter-Schule auf 10000 Euro im Haushaltsjahr.

Da die Hortbetreuung an der Schwennesen-Schule noch bis Ende August vorgehalten wird und der Kreis so lange die Kosten für die Sozialstaffel erstattet, sind in das Haushaltsjahr 2013 anteilig nur 6000 Euro eingestellt worden. Die Kosten für die Geschwisterermäßigung wurden für die Betreuung an der Fritz-Reuter-Schule mit 8500 Euro und an der Schwennesen-Schule mit 3000 Euro veranschlagt.

Die Richtlinien treten am 1. Januar 2013 in Kraft. Die Bezuschussung der Teilnahmeentgelte an den Betreuungsklassen und den Angeboten der offenen Ganztagsschule ist eine freiwillige Leistung der Stadt. Sollte das Zuschussvolumen die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel übersteigen, behält sich die Stadt die Auswahlentscheidung und gegebenenfalls eine Absenkung der Zuschusshöhen vor.

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erstellt am 14.Dez.2012 | 20:34 Uhr

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