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Nominierung : Frauenpower bei den Freien Wählern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zumindest was die Zahl der Kandidaten zur Kommunalwahl betrifft, befindet sich die Freie Wahlgemeinschaft mit der CDU fast auf Augenhöhe. 17 Bewerber sind während einer Mitgliederversammlung nominiert worden, einer weniger als die Christdemokraten. Näher ran an die Mehrheitsfraktion möchten die FWler auch bei der Kommunalwahl am 26. Mai. „Wir wollen mindestens einen Sitz zusätzlich gewinnen“, so der Spitzenkandidat Michael Rahn. Derzeit haben die Bürgerlichen fünf und die CDU acht Sitze in der Gemeindevertretung.

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2013 | 20:36 Uhr

An die Spitze der Liste wurden bewährte Kräfte gesetzt. Bei der Freien Wahlgemeinschaft kann man aber auch einige neue und jüngere Kräfte präsentieren. Und es gibt mehr weibliche als männliche Bewerber.

Nach dem Spitzenkandidat folgen als Direktbewerber Renate Springer-König, Ralf Hübner, Margrit Tolle, Oliver Lammert, Beate Hormann und Helga Matthießen. Auf der Liste sind ferner zu finden Maren Fischer (Platz 8), Thomas Zwiener (9), Silke Meinel (10) und Angelika Kock-Wenzel (11).

Eine Überraschung ist die Aufstellung von Anke Gröne auf Platz 12. Das FW-Gründungsmitglied war im vergangenen Jahr der SPD beigetreten, was nach der Satzung der Wählergemeinschaft allerdings kein Ausschlusskriterium ist. Zwischenzeitig hatte Anke Gröne mit der Initiative des gebürtigen Hetlingers und ehemaligen Landtagsabgeordneten Helmut Plüschau sympathisiert, der zur Gemeindevertreterwahl eine sozialdemokratische Liste schmieden wollte.

Weiter nominiert worden sind Dr. Ingrid Kamper-Jasper (13), Brigitte Evers (14), Susanne Scharnhorst (15) und Thomas Wenzel (16). Auf den letzten Platz hat sich der FW-Vorsitzende und Ex-Gemeindevertreter Michel Wiest setzen lassen. An dem Wahlprogramm wird derzeit noch gefeilt. Was im Mittelpunkt stehen soll, darüber ist man sich allerdings schon im klaren: die Dorfentwicklung.

„Wir wollen Hetlingen weiter abrunden“, erklärt der Spitzenkandidat. Baugebiete sollen nur noch innerorts erschlossen werden. Einer Absage erteilen die Freien einem Gewerbegebiet außerhalb der Ortsgrenzen, wie es die CDU neben dem Baugebiet Blink schaffen will.

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