zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 07:36 Uhr

SPD-Themen : Fraktions-Teams mit Schwerpunkten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Sozialdemokraten sind am vergangenen Wochenende in Fraktions-Klausur gegangen, um ihre Arbeit über das Tagesgeschehen hinaus zu vertiefen. Sie haben drei Arbeits-Teams gebildet, die sich den Themen, die in nächster Zeit besonders forciert werden sollen, widmen werden.

Als Schwerpunkte waren die Verkehrssituation an der Ahrenloher Straße, der Bereich Friedlandstraße sowie die Schließung der Polizeiwache Tornesch herausgearbeitet worden. Ein Team wird sich besonders der Situation an der Ahrenloher Straße widmen. Denn die Anwohner dieser Straße werden durch das erhebliche Verkehrsaufkommen in diesem Bereich schon seit Jahren strapaziert. „Die K22, die dringend notwendig ist, um den Anliegern bis zum Kreisel Entlastung zu bringen, lässt noch immer auf sich warten. Zusätzlich ist es aber notwendig, im Straßenbestand für Verbesserungen zu sorgen. Das gilt sowohl für die Lärmminderung als auch für die Radwegequalität“, macht die SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann deutlich. In der nächsten Sitzung des Bauausschusses will die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag einbringen.

Im Bereich der Friedlandstraße wollen sich die Sozialdemokraten dafür einsetzen, dass „überzeugende Lösungen“ für die DRK-Kindertagesstätte und den Tennisverein gefunden werden. „Die Hängepartien um den Neubau beziehungsweise die Sanierung des DRK-Kindergartens und um die Schaffung einer Tennishalle sind für die Betroffenen nur noch schwer zu ertragen. Hier müssen grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden, die dann auch konsequent umgesetzt werden müssen“, betont die SPD-Fraktionsvorsitzende. Die Gestaltung des Ortskerns ist ein perspektivischer Schwerpunkt, den ein weiteres Fraktions-Team im Fokus behalten wird. Die SPD hatte bereits im Bauausschuss das Thema ins Rollen gebracht. Eine Satzung wurde verabschiedet und ein Planungsbüro beauftragt. Und durch eine Umfrage in der SPD-Zeitung „Unser Tornesch“ wurden Bürger einbezogen. Das Thema soll in Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern weiter begleitet werden.

Aus aktuellem Anlass setzten sich die Sozialdemokraten mit der beabsichtigten Schließung der Polizeistation Tornesch und Fusion mit der Station Uetersen auseinander. „Wenn eine Fusion der beiden Polizeistationen zu rechtfertigen wäre, dann nur an einem mittig im Revier liegenden Standort. Etwa am heutigen Tornescher Rathaus. Eine Fusionierung am aktuellen Standort in Uetersen ist für uns nicht akzeptabel, wenn es für die Tornescher dann keinen Ansprechpartner der Polizei vor Ort mehr geben sollte“, fasst die Fraktionsvorsitzende die Meinung der SPD-Fraktion zusammen.

Vor dem Hauptausschuss am 11. Mai wird ein Vertreter der Polizeidirektion Bad Segeberg die Situation erläutern.

zur Startseite

von
erstellt am 22.Apr.2015 | 17:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert