Exkursion zumSsemesterprojekt : Fragen zur Metropolregion Hamburg

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Wie sich seine Gemeinde als Teil der Metropolregion Hamburg sieht, welche Vor- und Nachteile Kampagnen und Konzepte der Metropolregion Hamburg für Heidgraben mit sich bringt, beantwortete Bürgermeister Udo Tesch vier Studentinnen der Bauhaus-Universität Weimar in einem Gespräch und bei einem kleinen Rundgang durch das Dorf, bei dem er das Gemeindezentrum mit Kindergarten und Schule, die Sportstätten und den MarktTreff zeigte.

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01. Juni 2015, 20:22 Uhr

Die Urbanistik-Studierenden im zweiten Semester Marieke Licht, Anna Glindemann, Julande Kirschbaum und Juliane Lenz hatten sich bei ihrem Semesterprojekt „Metropolregion Hamburg“ den Kreis Pinneberg und Hamburg für Gespräche mit Bürgern, Verwaltungsmitarbeitern und Akteuren der Metropolregion Hamburg ausgewählt. Und bei Gesprächen mit Bürgern stellten sie fest: „Nicht alle Bürger wissen, dass die Metropolregion Hamburg vier Bundesländer einschließt und nicht nur aus Hamburg und dem Hamburger Umland besteht.“

Bei ihren Erhebungen interessierten sich die Studentinnen aus Thüringen unter anderem dafür, warum und mit welchen Verkehrsmitteln Bürger aus dem Kreis Pinneberg nach Hamburg fahren und wie lange sie unterwegs sind. Bei ihrem Gespräch mit Bürgermeister Udo Tesch standen vor allem Rahmenbedingungen, Ziele der räumlichen Entwicklung, Kooperationsformen der Kommune mit dem Umland, welche Bedeutung die Metropolregion für die Gemeinde hat und mit welchen Aspekten sich Heidgraben mit der Metropolregion identifiziert im Mittelpunkt.

„Natürlich identifizieren wir uns mit der Metropolregion Hamburg. Sie bietet auch unseren Bürgern Arbeitsplätze, Kultur- und Bildungsangebote, medizinische Dienstleistungen und touristische Möglichkeiten“, so Udo Tesch. Und gleichzeitig sei Heidgraben mit seinen mittelständischen Betrieben selbst Arbeitgeber und Zulieferer für Unternehmen in Hamburg und der Metropolregion. Auch dass der Kreis Pinneberg für Unternehmen aus der Metropolregion durch die günstige Verkehrsanbindung interessant sei, teilte Bürgermeister Udo Tesch den Studentinnen mit.

„Wir freuen uns natürlich über jede Entscheidung und Entwicklung, die Hamburg und die Metropolregion stärken. Wichtig sind jedoch Abstimmungen und gegenseitiges Vertrauen. So funktioniert die Elbvertiefung nur, wenn die Umlandkommunen bei Entscheidungen einbezogen werden“, machte der Bürgermeister deutlich. Ihre Notizen auch von der Bürgerbefragung am MarktTreff zu Wünschen, was in der Metropolregion zur Verbesserung der Lebensqualität getan werden müsste, lassen die vier Studentinnen, die sich einen Vormittag lang in Heidgraben wohlfühlten, in ihre Semesterarbeit einfließen.

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