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Erläuterungen aus erster Hand : Fotograf Harald Schmitt führt durch seine Ausstellung „Die Farben des Meeres“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach der Ausstellungseröffnung war der 69-Jährige ein zweites Mal in die Museumsscheune Langes Tannen gekommen, um Ausstellungsbesuchern Einblicke in seine fotografische Arbeit und die Geschichten um die ausgestellten Aufnahmen zu geben.

Uetersen | Mit großem Interesse verfolgten etwa 30 Besucher der Ausstellung „Die Farben des Meeres“ die Erläuterungen, die ihnen der freischaffende Fotograf Harald Schmitt zu seinen Aufnahmen gab. Nach der Ausstellungseröffnung war der 69-Jährige ein zweites Mal in die Museumsscheune Langes Tannen gekommen, um Ausstellungsbesuchern Einblicke in seine fotografische Arbeit und die Geschichten um die ausgestellten Aufnahmen zu geben.

„Welches Objektiv haben Sie verwendet, um die Wellen so ablichten zu können? Das ist ihnen fantastisch gelungen“, so eine Ausstellungsbesucherin. Eine andere Besucherin dankte für die Hinweise zum Erschließen der Bilder. „Die Farb- und Stimmungsvielfalt, die einem Meer innewohnt, ist wirklich erstaunlich. Ich freue mich, dass ich zufällig Ihre Führung durch die Ausstellung miterleben durfte“, betonte voller Begeisterung eine andere Besucherin.

Die Fotos mit stürmischer und ruhiger See, mit dem sich im Atlantik spiegelnden Vollmond, mit den ersten Sonnenstrahlen auf dem Wasser zwischen Island und Grönland oder dem Sonnenuntergang in Visby auf Gotland sind noch bis Sonntag, 27. August, in der Museumsscheune Langes Tannen zu sehen. Entstanden sind die Aufnahmen, die in beeindruckender Weise die Farben und Formen des Meeres widerspiegeln, bei Reisen mit dem Abenteurer Arved Fuchs und bei privaten Segeltörns auf Nord- und Ostsee. Dreimal hat Schmitt in den Jahren zwischen 2013 und 2016 an Bord des dänischen Haikutters Dagmar Aaen mit der Kamera in der Hand Abenteuerfahrten zu den Lofoten, nach Grönland, nach Afrika und zum Kap Hoorn am Südzipfel von Chile begleitet.

Fotoaufnahmen mit Ortsbeschreibungen

Von der einen und anderen Begebenheit, wie der Enge der Schlafstätte an Bord der Dagmar Aaen, die jedoch den Vorteil bot, die Kameras im Schlaf geschützt zu lagern, erzählte Schmitt bei seiner erneut von Museumsleiterin Dr. Ute Harms arrangierten Führung. „Und dieses Bild hier habe ich bei Windstärke elf im Winter von der Binzer Seebrücke aus gemacht. Das war schon spannend, denn da möchte man ja eigentlich nicht im Freien sein“, so die Schilderung des ehemaligen Stern-Fotoreporters, dessen Arbeitsschwerpunkte auch in seiner freiberuflichen Tätigkeit bei Politik und Reportagen liegen.

Alle für die Ausstellung ausgewählten Fotos tragen durch die beigefügten Ortsbeschreibungen und Koordinaten dokumentarischen Charakter. Die Foto-Ausstellung „Die Farben des Meeres“ wird ab Sonntag, 22. Oktober, in Glückstadt im Palais für aktuelle Kunst zu sehen sein. „Ich freue mich, dass meine Fotos mit Aufnahmen des Landschaftsfotografen Michael Lange gezeigt werden. Er hat den Wald in allen seinen Facetten fotografiert“, informierte Schmitt die Besucher seiner Ausstellung in der Museumsscheune. Geöffnet sind Museum und Museumsscheune in den Ferien mittwochs, sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

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