Vertrag : Förderung der Berufsorientierung

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Zum Bildungs- und Erziehungsauftrag an der Klaus-Groth-Schule gehört, dass sich die Jugendlichen am Ende ihrer Schulzeit für eine ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechende berufliche Ausbildung oder ein Studium entscheiden.

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20. November 2014, 18:25 Uhr

An der Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe wird der Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler großes Augenmerk geschenkt: im fünften Jahrgang mit dem „Haushaltspass“, im siebten Jahrgang mit Vorhabenwochen und dem Sozial- und Technikpraktikuund in den Folgejahrgängen mit Betriebspraktika, Bewerbungstraining, Berufsorientierungsunterricht, Berufsberatungsterminen, dem Besuch von Ausbildungsmessen und Maßnahmen zur Studienorientierung.

Eng arbeitet die Bildungseinrichtung des Schulzweckverbandes Tornesch-Uetersen dabei mit ihren Kooperationspartnern, den Tornescher Firmen HellermannTyton und Altonaer Wellpappe, dem Wedeler Unternehmen Medac und der Agentur für Arbeit Elmshorn zusammen.

Nun ist ein weiterer Kooperationspartner hinzugekommen. Das Tornescher Unternehmen Loll Feinmechanik. Schulleiterin Rita Wittmaack und Firmenchef Jens Loll unterzeichneten den Kooperationsvertrag.

Ziel der Vereinbarung ist, Klaus-Groth-Schülern durch Praktika und Betriebsbesichtigungen Einblick in die Arbeitswelt und Ausbildungsmöglichkeiten des Feinmechnik-Unternehmens zu ermöglichen. Aber auch die Zusammenarbeit bei speziellen Unterrichtsthemen wie im Wahlpflichtbereich Technik und gemeinsame Projekte können sich beide Seiten vorstellen. Eine Art Zusammenarbeit hat bereits seit Jahren bestanden: Regelmäßig waren Technik-Lehrkräfte der Schule zu den Projektpräsentationen des zweiten Ausbildungsjahres in das Unternehmen eingeladen worden. Und natürlich hatten auch in der Vergangenheit bereits Klaus-Groth-Schüler in dem Unternehmen Praktika oder eine Ausbildung absolviert.

Wie die anderen Kooperationspartner steht das Unternehmen Loll nun künftig auch bei Elternabenden oder Elternsprechtagen zur Berufsberatung zur Verfügung. „Wir freuen uns, einen weiteren Kooperationspartner gewonnen zu haben, denn unsere Erfahrung zeigt, dass Berufsorientierung mit Firmen vor Ort für unsere Schüler von Vorteil ist“, so Rita Wittmaack.

Das Unternehmen Loll engagiert sich seit Jahren überdurchschnittlich im Bereich des fachlichen Nachwuchses. In den verschiedenen Ausbildungsberufen erhalten dort aktuell 31 Jugendliche, darunter auch Quereinsteiger und fünf Studenten im Dualen Studium ihr praktisches Wissen für den Start in die Berufswelt. Gerade erst wurde das Unternehmen für das „All in One-Praktikum“, das es gemeinsam mit anderen Unternehmen anbietet, mit dem Ausbildungs-Ass in Gold geehrt.

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