Hellermann Tyton : Förderpreis: Lob und Ansporn zugleich

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Eigentlich hat Fynn Petersen vor drei Jahren nach seinem Abitur an der Klaus-Groth-Schule Fluglotse werden wollen. Doch dann hat er sich doch ganz kurzfristig für eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik in dem Tornescher Unternehmen HellermannTyton entschieden.

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07. Juli 2015, 20:38 Uhr

Aufgrund seiner sehr guten Leistungen konnte er die eigentlich dreijährige Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Nun nahm er als frisch gebackener Verfahrensmechaniker eine besondere Auszeichnung entgegen: den Förderpreis des Gesamtverbandes der Kunststoffverarbeitenden Industrie (GKV).

Der insgesamt mit 5000 Euro dotierte Förderpreis wird seit 2001 jährlich an die zehn bundesbesten Absolventen zum Verfahrensmechaniker Kunststoff und Kautschuktechnik verliehen. Da in diesem Jahr die Ergebnisse der Bundesbesten eng beieinander lagen, wurden neben einem ersten Platz, drei  zweite Plätze und acht dritte Plätze vergeben und damit sogar zwölf Ausbildungsabsolventen geehrt. Fynn Petersen gehört zu den Drittplatzierten. Von möglichen 100 Punkten, die in Theorie und Praxis im Ausbildungsergebnis erreicht werden konnten, brillierte er mit 95 Punkten. Der Bundesbeste auf dem ersten Platz Sebastian Scharf (Rehau AG & Co) erreichte 98 Punkte. Zur Überreichung des Förderpreises an  Fynn Petersen war Ralf Olsen, Geschäftsführer von Pro-K-Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff, einem Trägerverband des GKV, nach Tornesch gekommen.

Im Rahmen einer  Feierstunde im Unternehmen HellermannTyton würdigte er die Ausbildungsergebnisse des 21-Jährigen. „Sie sind ein Vorbild für andere. Zeigen Sie anderen, dass sich gute Ausbildung lohnt und von Erfolg gekrönt ist“, so Ralf Olsen. Er beglückwünschte auch das Ausbildungsunternehmen HellermannTyton sowie das Ausbildungszentrum Norderstedt, an dem Fynn Petersen den theoretischen Unterricht absolvierte und überreichte GKV-Urkunden.

Glückwünsche an Fynn Petersen sprachen auch Personalleiterin Marieluis Gerrads und Ausbildungsleiter Thomas Stadermann aus. Er war bereits auf die Lernbereitschaft von Fynn Petersen aufmerksam geworden, als dieser im zwölften Jahrgang ein Wirtschaftspraktikum im Schul-Partnerschaftsbetrieb HellermannTyton absolvierte und hatte ihn quasi ins Unternehmen geholt. Auch Werner Kruse, in dessen Abteilung Qualitätssicherung Fynn Petersen jetzt als Verfahrensmechaniker tätig ist, lobte das Wissen und die Einsatzbereitschaft des 21-Jährigen. Die Schulbank will Fynn Petersen, der nun nicht nur der Feuerwehr Ahrenlohe, sondern auch dem „Club der Besten“ im Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie angehört, berufsbegleitend weiter drücken. Denn er möchte in zweieinhalb Jahren technischer Fachwirt sein.

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