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Einschulung : Fördern und fordern ist das Thema

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gut gelaunt und mit neuer „Gesichtsstruktur“ begrüßte Alexej Stroh, Leiter der Ludwig-Meyn-Schule, 145 Fünftklässler, die sich im Halbkreis in der Sporthalle des Gymnasiums versammelt hatten. Nun seien die langen Ferien endlich zu Ende und eine neue, spannende Zeit könne beginnen, formulierte der Direktor, der den jungen Sextanern sowie den anwesenden Eltern verdeutlichte, dass am Gymnasium das selbstständige Lernen erwartet werde. Lernen sei ein Verb, das nur die aktive Form kenne. Insofern sei jeder gefordert, dürfe aber versichert sein, dass ihm geholfen werde. Von Mitschülern und Lehrkräften.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2015 | 18:48 Uhr

Es gebe viele Möglichkeiten, sich die große Schule zu erschließen, und viele Arbeitsgemeinschaften, an denen man sich beteiligen könne. So wachse jeder schneller in den Schulalltag hinein und finde sich im Gebäude zurecht, dessen architektonischen Tücken auch ihn, als er die Schulleitung vor vier Jahren angetreten habe, herausgefordert hätten. Die Einschulungsfeier an der Seminarstraße, an der mehr als 400 Gäste teilnahmen, wurde von musikalischen und turnerischen Akzenten begleitet.

Zeitgleich wurde an der benachbarten Rosenstadtschule, Uetersens Gemeinschaftsschule, eingeschult. 99 Mädchen und Jungen besuchen dort die fünfte Klassenstufe. Das sei die optimale Zahl für ihn, gestand Schulleiter Wolfgang Balasus. Im Vorfeld des Anmeldezeitraumes habe er dem 53-köpfigen Lehrerkollegium versprochen, dass, wenn die Zahl 100 erreicht werde, er einen ausgebe. Und das wäre ganz schön teuer geworden, so Balasus. Aber: Was nicht ist, kann ja noch werden. Balasus begrüßte die Neuen zum letzten Mal als Schulleiter. In wenigen Monaten wird er pensioniert.

Die Kapazität der Pausenhalle reichte kaum aus, denn mehr als 300 Eltern, Verwandte und Geschwister wollten der Einschulungsfeier beiwohnen. „Ich bin mir sicher, dass ihr euch schon bald bei uns wohlfühlen werdet“, so Balasus, der den Jungen und Mädchen Unterstützung zusagte, damit die Rosenstadtschule für diese schnell zu einer Heimat werden könne.

Schule sei nicht zur Bespaßung da, wurde der Direktor pädagogisch. Um ein gutes Lernklima zu erreichen, wünschte er allen eine positive Einstellung und Neugierde. So könne Schule auch zu einer persönlichen Erfolgsstory werden. Auch die Einschulungsfeier an der Rosenstadtschule wurde von einem kleinen Programm, bestehend aus Musik- und Tanzvorführungen, umrahmt.

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