Ludwig-Meyn-Gymnasium : Förderer geben 23000 Euro weiter

4381572_800x499_554fba82cfb12.jpg

Der neue Vorsitzende des Vereins der Freunde des Ludwig-Meyn-Gymnasiums (LMG) in Uetersen heißt Thorben Repenning. Er löst Joachim Schönfelder ab, der das Amt sechs Jahre lang führte.

shz.de von
10. Mai 2015, 22:03 Uhr

Gabriele Rosteck gab während der Mitgliederversammlung den Posten der Kassenwartin nach drei Jahren ab. Ihre Nachfolge trat Nicole Bade an. Neuer Beisitzer wurde Axel Mankel. Schulleiter Alexej Stroh dankte dem scheidenden Vorsitzenden für die gute Zusammenarbeit. „Der Verein tut sehr viel Gutes für die Schule“, sagte er. Die LMG-Freunde förderten das Gymnasium während des vergangenen Jahres mit rund 23000 Euro. Sie finanzierten Sporttrikots, Chorfahrten, Hockeybälle, unterstützten den Schulsanitätsdienst und AGs.

Der Verein hatte den Lehrern 42 Zuschüsse mit einem Volumen von 33000 Euro zugesagt, von denen aber nur 40 in Anspruch genommen wurden. „Das zeigt: Man muss noch enger mit den Lehrern zusammenarbeiten. Manche bekamen 2000 Euro bewilligt, haben es aber vergessen“, berichtete Gabriele Rosteck. Die Zusagen seien auf das jeweilige Schuljahr befristet. Stroh warb um Verständnis. „Schule lebt auch davon, dass man Projekte kurzfristig entwickeln kann“, sagte er. Viele Ideen entstünden erst im Alltag. Ein wichtiges Projekt sei die Prävention gegen Mobbing im Internet.

Auf der Einnahmenseite kamen rund 16000 Euro durch Mitgliedsbeiträge zusammen, 3000 Euro durch Spenden. 9000 Euro waren zu Anfang des Jahres bereits in der Kasse. Der Mitgliederstand hielt sich bei etwa 900. Allerdings kursieren unter den Eltern unterschiedliche Informationen darüber, wie der Austritt zu bekunden sei. In der Vergangenheit hatte der Verein beschlossen, den Widerruf von Lastschrifteinzügen als Kündigung zu werten. Daraufhin verbreitete sich unter einigen Eltern die Ansicht, dass der Widerruf die gewünschte Art des Austrittes sei. Allerdings kostet jeder dieser Vorgänge fast fünf Euro. Claudia Harder erinnerte: „Laut Satzung gilt eine Ein-Jahres-Kündigungsfrist.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert