Unfall : Flugzeug-Crash in Haselau

Ein in Wangeroge gestartetes Ultraleicht-Flugzeug mit Ziel Flugplatz Heist hat im Luftraum über Haselau einen Motorschaden erlitten. Der Pilot, ein 52-jähriger Mann aus dem Taunus, versuchte, sein Flugzeug auf einem Acker zu landen. Jedoch konnte er eine heftige Kollision mit dem Erdboden nicht verhindern. In dessen Folge erlitt die 23-jährige Tochter augenscheinlich mehrere Prellungen. Da innere Verletzungen bei ihr nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus geflogen. Auch der Pilot, ein Immobilienmakler, der einen Schock erlitt, kam ins Krankenhaus.

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02. April 2013, 21:50 Uhr

Die Bruchlandung auf dem Acker war jedoch nicht das Ende der Havarie. Nach Aussagen des Piloten öffnete sich der bordeigene Fallschirm nach der Landung plötzlich, und der aufkommende Ostwind riss das Flugzeug mit sich. 200 Meter weit. Dann war Schluss. Das Flugzeug prallte gegen ein Stromhäuschen und einen Weidezaun und kam zum Stillstand. Dort trafen alarmierte Feuerwehrleute aus Haselau auch die beiden Insassen an, die sofort betreut wurden. An dem Flugzeug, das zu einem späteren Zeitpunkt geborgen wurde, entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Zum Unfallhergang ermitteln die Flugsicherung und die Kriminalpolizei Pinneberg. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Haselau die Feuerwehr Haseldorf, die Polizei, der Rettungsdienst mit mehreren Rettungsassistenten und einem Notarzt, ein Rettungshubschrauber sowie Marineflieger. Einsatzleiter war Michael Pantel.

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