Flötenmusik und Himbeertorte

Die Senioren sangen tüchtig mit bei dem Vortrag des Flötenquartetts um Imke Mettjes (rechts).
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Die Senioren sangen tüchtig mit bei dem Vortrag des Flötenquartetts um Imke Mettjes (rechts).

WEIHNACHTSFEIER Senioren der Gemeinde Neuendeich genossen eine sehr abwechslungsreiche Zusammenkunft

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15. Dezember 2017, 16:05 Uhr

Weihnachtslieder, Gedichte und Geschichten, Himbeertorte und Plätzchen – mehr als vierzig Senioren ab sechzig Jahren begrüßte Neuendeichs Bürgermeister Reinhard Pliquet am kürzlich im Dörpshus zu einer abwechslungsreichen, gemütlichen Weihnachtsfeier, ausgerichtet von der Gemeinde. Höchstpersönlich hatte der Gemeindechef zusammen mit dem Vorsitzenden des Sozialausschusses, Claus May, den raumhohen Tannenbaum festlich geschmückt.


Neue Tische und Stühle angeschafft

Aus den kürzlich neu angeschafften Tischen und Stühlen hatten die Gemeindevertreterinnen Hannelore Kops und Ellen Kruse sowie die Neuendeicherinnen Martina Kleinwort, Bärbel Tessen, Inge Laudan, Anna Stahl und Eva-Maria Schmitz vier lange, weihnachtlich dekorierte Tafeln gezaubert. Mit leckerer Himbeertorte, Butterkuchen, Plätzchen und duftendem Kaffee verwöhnten sie hier die Gäste.

Die Weihnachtsfeier, so sagte Pliquet, sei ebenso wie die jährliche Ausfahrt ein Highlight im gemeindlichen Angebot für die Senioren. Das liebevoll organisierte Programm lieferte prompt den Beweis. Den Auftakt machte Musiklehrerin Imke Mettjes mit ihren Schülern Melina Weber, Jette Nienburg und Madeleine Großmann. Das Quartett aus Sopran-, Alt-, Tenor- und Baß-Flöte präsentierte spanische, französische und deutsche Weihnachtslieder. „Natürlich darf auch Rudolph, das Rentier, nicht fehlen“, kündigte Mettjes zum Schluss an. Zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder forderte Kruse, die zeitweilig die Kaffeekanne mit dem Klavier tauschte, die Gäste mit viel Erfolg auf.

Fünf vier- bis sechsjährige Kinder der Kribbel-Krabbel-Gruppe aus dem Neuendeicher Kindergarten waren mit ihren Erzieherinnen erschienen und trugen allerliebst ein Gedicht darüber vor, wie ungeduldig Kinder auf Weihnachten warten. Außerdem hatten alle fünfzehn Kinder der KiTa kleine Krönchen, versehen mit einer Süßigkeit, gebastelt und überreichten diese den Senioren. Pastorin Kirsten Ruwoldt stellte Heimatdichter Theodor Storm anlässlich seines 200. Geburtstages in den Mittelpunkt ihrer Ansprache. Er sei kein Kirchenmann, sondern Richter gewesen, aber die Figuren in seinen Geschichten und Gedichten seien stets menschlich und warmherzig, eben doch christlich. Mit „Drauß‘ vom Walde komm‘ ich her“ entführte die Pastorin die Senioren zurück in die Kindheit und mit „Gode Nacht“ trug Ex-Bürgermeister Günter Laudan ein weiteres Storm-Gedicht vor. Kruse erheiterte die Senioren mit einer lustigen Geschichte von Oma Niss, die sich zum Geschenkekauf Weihnachtsgeld beim Weihnachtsmann wünschte. Pliquet bedankte sich bei allen Beteiligten und blickte noch ins neue Jahr. Es werde ein neues Feuerwehrfahrzeug geben und im Frühjahr werde mit dem Bau des Breitbandnetzes für schnelles Internet begonnen.


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