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Fusion zwischen den Städten Uetersen und Tornesch : Flagge zeigen schon vor der Wahl

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die BfB, Uetersens Wählergemeinschaft, ist die dritte Ratsfraktion, die sich zur möglichen Fusion mit der Stadt Tornesch äußert.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 20:53 Uhr

Und auch die BfB steht, wie bereits die SPD und die CDU, einem Zusammenschluss positiv gegenüber. Mehr noch: „Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir die Fusion schon vor zehn Jahren gehabt, und wir hätten zwei Bürgermeister eingespart“, so BfB-Chef Klaus Seidler und Fraktionsvorsitzender Hans-Dieter Witt. Man habe sich aber in jüngster Zeit mit Kommentaren zurückgehalten. Denn erst einmal sollte das in Auftrag gegebene Gutachten abgewartet werden. Immerhin habe dieses mehr als 100000 Euro gekostet. „Wir wollten auf der Grundlage von Fakten entscheiden“, so Seidler. Außerdem gebiete es der Respekt vor den Steuerzahlergeldern, sich nicht schon vor der Präsentation des Expertenpapiers zu äußern. Seidler und Witt sind sich einig darüber, dass beide Städte über kurz oder lang vom Land zusammengeschoben werden. Auch wenn das jetzt keiner so sage, sei das klar. Denn die Finanzlage im Land werde nicht besser. Es sei immer besser, frei zu handeln, als unter Zwang reagieren zu müssen, so die beiden BfBler. Die Gutachter sind sehr vorsichtig bei ihrer Einschätzung nach Einsparpotenzialen innerhalb der neuen Verwaltung. Da sei, so Seidler und Witt, sehr vorsichtig gerechnet worden. „Anzunehmen, dass alle bis zur Pensionierung an Bord bleiben und dass man zusätzlich Leute benötige, ist eine sehr konservative Haltung“, so Witt. In der Kostenrechnung könne es wesentlich besser aussehen. Eine größere Stadt im Kreis habe darüber hinaus viel mehr Gewicht und Möglichkeiten beim Durchsetzen von Vorhaben.

Seidler und Witt kündigen nach der Kommunalwahl eine BfB-Initiative in Sachen Fusion an. Schließlich müsse bereits die erste Ratsversammlung nach der Wahl den Bürgerentscheid im Herbst auf den Weg bringen.

Es wäre gut, wenn man im Juni auch schon einen Namen für die gemeinsame Stadt präsentieren könne. Den zu finden, wäre Aufgabe einer interfraktionellen und -kommunalen Arbeitsgruppe. Und mit dem Uetersener Sonderausschuss und dem Tornescher Hauptausschuss verfüge man bereits über ein solches Gremium.

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