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Ausbau der Hochfeldstraße : Flache Wurzeln stoppen das Pflaster

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Tiefbauarbeiten werden nicht selten von „Überraschungen“ begleitet. So weiß niemand ganz genau, was er in der Tiefe finden wird. Diese Erkenntnis greift derzeit auch an der Hochfeldstraße. Diese soll, kostenpflichtig für die Anlieger, ausgebaut werden. Abseits der Diskussion, ob es sich um eine Anlieger- oder um eine Durchgangsstraße handelt, was die zu bezahlenden Gebührensätze beeinflusst, wurde jetzt festgestellt, dass es sich beim „Straßenbegleitgrün“ um flachwurzelnde Bäume handelt, die augenfällig auch flach wurzeln. Insbesondere betroffen sind davon die Gehwege.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2014 | 18:52 Uhr

Neben der Fahrbahn wird es in Zukunft auch einen Gehweg geben, der neu gestaltet werden soll. Mit Betonsteinpflaster, so die bisherige Beschlusslage. Das Problem dabei: Wurzeln auch von Großbäumen sind in der Lage, sich zu „bewegen“ und damit könnte es sein, dass sie das frisch gesetzte Pflaster wieder aus ihrem „Bett“ drücken. Gut möglich also, dass der neue Fußweg schon bald Mängel aufweist, für die jedoch nicht gehaftet wird, weil vor Baubeginn die Problemlage, hervorgerufen durch die Flachwurzler, bekannt war.

Inzwischen wurde das auch durch ein Gutachten belegt. Dieses lag den Mitgliedern des Bauausschusses am Donnerstagabend zur Beratung vor. Was tun? Die Bäume fällen? Geht nicht, informierte Stadtplaner Henning Trepkau. Alleen sind grundsätzlich geschützt. Und beim Straßenbegleitgrün an der Hochfeldstraße handelt es sich um eine Allee.

Somit musste hinsichtlich der Gestaltung neu entschieden werden. Nach kurzer Beratung und Sitzungsunterbrechung einigte man sich geschlossen darauf, auf alte Planungen zurückzugreifen. Von Stadtseite war schon einmal angeregt worden, statt Pflaster wassergebundenen Belag (Grand) zu verwenden. Nun gilt, dass der Gehweg grundsätzlich so gestaltet wird. Ausschließlich die Grundstücksauffahrten sollen gepflastert werden. Anwesende Bürger verlangten, bei Planungen zu den Ausbauarbeiten weiterhin mit einbezogen zu werden, schließlich müssten sie die Straße bezahlen.

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