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Firma Ott Oberflächentechnik unterstützt Alina Ammann

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein zielbewusstes Lauftalent wie Alina Ammann als Mäzen zu unterstützen, sei ihm Herzenssache, betont Jürgen Hantuschke, Geschäftsführer und Inhaber der Firma Ott Oberflächentechnik am Tornescher Lindenweg.

Der Unternehmer war in jungen Jahren in Neubrandenburg Leistungssportler und kannte die Weltspitzenathletin Sigrun Wodars, die für die DDR 1988 in Seoul im 800-Meterlauf die Goldmedaille holte, sowie deren Trainingskameradin und 1988 Olympia-Zweite über 800 Meter Christine Wachtel gut.

Auf Alina Ammann traf er im vergangenen Jahr bei einem Industrie- und Gewerbekundentreffen der Tornescher Stadtwerke. Bürgermeister und Stadtwerkechef Roland Krügel stellte die junge TuS-Leichtathletin, die von den Stadtwerken gesponsert wird, als weltweit schnellste 800- Meterläuferin ihres Alters vor. „Ich war begeistert, als ich hörte, dass sie 2014 mit 16 Jahren jüngste Teilnehmerin bei der U20-WM in den USA war, als drittschnellste Europäerin den direkten Einzug ins Halbfinale erreichte und sich dort gegen drei Jahre ältere Konkurrentinnen den sechsten Platz erlief“, schwärmt der ehemalige Sportler von dem Leistungswillen der Läuferin.

Doch nicht nur die sportlichen Erfolge und Zielsetzungen haben Jürgen Hantuschke bewogen, Alina als Mäzen bei der Verwirklichung ihrer Ziele zu unterstützen. Auch, dass die 17-Jährige beste schulische Leistungen am Ludwig-Meyn-Gymnasium aufweist und das trotz des Trainings- und Wettkampfaufwandes und des erhöhten Lernpensums durch G8 (Abitur nach der zwölften Jahrgangsstufe). Aktuell besucht Alina den 11. Jahrgang. Als Mäzen ist Jürgen Hantuschke mehr als ein Sponsor, der für ein bestimmtes Projekt Unterstützung zusichert. Alina hat auf ihren Trikots auch keine Werbung der Firma Ott.

„Immer dann, wenn finanzielle Unterstützung zum Beispiel für Reisen zu Wettkämpfen, in Trainings- und Vorbereitungslager, für Physiotherapie und andere medizinische Versorgungen gebraucht wird, stehen wir der Familie zur Seite und das so lange, wie es Alina für ihre sportliche Zielsetzung braucht“, verspricht der Maschinenbau-Diplom-Ingenieur Hantuschke.

Auf dem Weg zur U18-WM in Kolumbien

Alina wird im TuS Esingen von ihrem Vater Michael Ammann sowie Dirk Junge und Achim Borstelmann trainiert. Auf Bundesebende, denn Alina ist Mitglied des deutschen Jugend-Nationalkaders, steht ihr Bundestrainer Diagnostik Thomas Dreißigacker zur Seite. Der Qualifizierung für die U18- Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Juli in Cali (Kolumbien) sieht die Mittelstreckenläuferin gelassen entgegen. „Ich bin schon 2:05 gelaufen, für die Qualifikation brauche ich 2:08“, sagt sie.

Ihrem Mäzen dankt sie auch im Namen ihrer Eltern für das Interesse und die weitreichende Unterstützung. „Ich werde Herrn Hantuschke mit allen Ergebnissen und Vorhaben auf dem Laufenden halten und freue mich, wenn er mal mit zu einem Wettkampf kommt.“

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erstellt am 21.Apr.2015 | 21:21 Uhr

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