Haushalt 2014 : Finanzkraft fast aller gesteigert

Der Haushalt der Moorreger Amtsverwaltung steht! 3,2 Millionen Euro umfasst der Etat für 2014, der getragen wird von der Amtsumlage, die die zur Verwaltungsgemeinschaft gehörenden Gemeinden zahlen müssen. Im kommenden Jahr bringen sie 2,28 Millionen Euro auf, das entspricht etwa 68,7 Prozent des gesamten Haushalts.

Avatar_shz von
29. November 2013, 21:42 Uhr

Zu den Eckpunkten gehört die Senkung des Amtsumlagesatzes um 0,3 Punkte auf dann 13,7 Prozent. „Wir haben im kommenden Jahr einen Mehrbedarf von 84000 Euro. Da sich die Finanzkraft fast aller Gemeinden gesteigert hat, brauchen wir den Amtsumlagesatz von 14 Prozent in 2014 nicht. Sonst würden wir den Kommunen mehr abnehmen, und das wollen wir nicht“, sagte Amtsverwaltungschef Rainer Jürgensen.

Der Mehrbedarf entsteht vor allem durch die deutlich gestiegenen Kosten für die Unterbringung von Asylbewerbern. „Gegenüber dem Vorjahr gibt es hier eine deutliche Veränderung“, so Jürgensen. Damit spiegelt sich auch im Moorreger Amtsbereich der allgemeine Trend: Die Zahl der Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, steigt nach Jahren des Rückgangs inzwischen wieder an. Größte Geldgeberin, weil auch größte Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft, ist Appen. Und das, obwohl deren Finanzkraft als Konsequenz aus dem Zensus gesunken ist. Hintergrund: Die Zählung hat ergeben, dass Appen weniger Einwohner hat als bislang angenommen. 644000 Euro bringt die Kommune trotzdem noch auf (das sind 133 Euro weniger als 2013), gefolgt von Moorrege (531000 Euro) und Holm (436000 Euro). Sie zahlen ebenso wie Heist, Heidgraben, Groß Nordende und Neuendeich insgesamt mehr. Die Rücklagen des Amtes liegen im kommenden Jahr weiter bei etwa 50000 Euro, Schulden hat die Verwaltung nicht. Die Investitionen bleiben im Rahmen und sind im kommenden Jahr vor allem darauf ausgerichtet, die EDV-Anlage auf dem aktuellen Stand zu halten. Das wird etwa 42000 Euro kosten. „Insgesamt bleibt das Amt weiterhin eine kostengünstige Verwaltungseinheit“, so Rainer Jürgensen. Für die Arbeit, die im Stammhaus der Moorreger Verwaltungseinheit geleistet wird, muss jeder Bürger im Durchschnitt 131 Euro aufbringen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert