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Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 17:33 Uhr

Finanzierung einer Orgel im Fokus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

versammlung Isabel Schubert zur Schriftführerin des Förderkreises Kirchenmusik gewählt / 45 000 Euro Spendengeld für Orgel

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2017 | 13:04 Uhr

In kleiner Runde kamen Mitglieder des Förderkreises Kirchenmusik am späten Sonntagnachmittag im Kantoreisaal an der Moltkestraße zusammen. Auf der Tagesordnung standen der Bericht zum Geschäftsjahr 2016 und die Wahl von Schriftführerin Isabel Schubert. Die 29-jährige Musikwissenschaftlerin hatte im Frühjahr das Amt kommissarisch übernommen. Nun wurde ihre Amtszeit für drei Jahre bestätigt.

Den Bericht zur Arbeit des Förderkreises, dessen Aufgaben darin bestehen, die Aufführungen der Kantorei und des Gospelchores Adonai sowie die Chorjugend bei Ausfahrten finanziell zu unterstützen und Anschaffungen für die Chorarbeit und Kirchenmusik an der Uetersener Klosterkirchengemeinde zu ermöglichen, gab der Zweite Vorsitzende Dr. Reinhard Kreitschik. Er war langjähriger Vorsitzender. Im Januar wurde seine Tochter Esther Kreitschik an die Spitze gewählt. Die 28-Jährige hat Musikwissenschaft studiert, arbeitet derzeit an ihrer Promotion, singt in der Kantorei und spielt in Vertretung bei Gottesdiensten die Orgel.

Die Arbeit des Förderkreises werde durch erhebliche und dauerhafte Spendenbeiträge sehr unterstützt, so der Zweite Vorsitzende. „Kosten für Konzerte und Gagen für Gastmusiker können damit abgedeckt werden, sodass wir uns wie in den Vorjahren mit überschaubaren Summen der Unterstützung der Jugendarbeit in den Chören und der Beschaffung von Noten und Notenständern widmen konnten.“


Großzügige Spenden für das Orgelprojekt


Großzügige und zweckgebundene Spenden hat der Förderkreis auch für die Anschaffung einer zweiten Orgel erhalten. Nach Beschluss des Vorstands Ende 2016 wurden bereits 45  000 Euro an die Kirchengemeinde für das Orgelprojekt überwiesen. „Das Geld ist zweckgebunden. Wir gehen davon aus, dass die Orgel realisiert wird. Die Finanzierung dürfte gesichert sein“, so Kreitschik. Gespräche mit dem Denkmalamt und dem Landesmusikdirektor zum Bau einer kleinen mechanischen Orgel auf der Empore zur Unterstützung der Chöre seien bereits im Gange, bestätigte Gabriele Kneifel. Ihr Mann, Kirchenmusiker Eberhard Kneifel, gehört dem Vorstand des Förderkreises an, konnte an der Versammlung jedoch nicht teilnehmen.

Auch Kassenwart Holger Münster konnte nicht anwesend sein und hatte seinen Bericht schriftlich eingereicht. Die Ausgaben lagen im Jahr 2016 bei 2440 Euro. Allein mit 2300 Euro wurde die Chorarbeit der Kinder und Jugendlichen unterstützt. Die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und Spenden für die Chorarbeit und Konzerte lagen bei etwa 7000 Euro. Seinen Dank richtete der Vorstand an Mitglieder der Kantorei, die Noten selbst kaufen und privat Gastmusiker für Konzerte unterbringen und beköstigen.

Der Bericht der Kassenprüferinnen Sabine Steinberg vom Gospelchor und Sabine Erett von der Kantorei lag ebenfalls schriftlich vor. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt und Brigitte Paternoga, die ihr Einverständnis im Vorwege erklärt hatte, in Nachfolge von Steinberg zur Kassenprüferin gewählt. „Bei so viel Unterstützung und Spendenbereitschaft macht unsere Arbeit viel Spaß“, so Dr. Kreitschik. Seine Tochter als Erste Vorsitzende und ihr Vorstandsteam wollen 2018 die Mitgliederversammlung terminlich wieder so legen, dass sie im Anschluss an einen Gottesdienst auf der Empore stattfindet.

Etwa 140 Mitglieder zählt der vor 14 Jahren gegründete Förderkreis, durch den Konzerte der Kantorei mit Orchester und Gastsolisten erst möglich wurden. Auch der Flügel im Kantoreisaal und eine Truhenorgel konnten durch den Förderkreis angeschafft werden. Nun steht das Großprojekt zweite Orgel auf der Empore im Fokus.

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