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Jahresversammlung SHHB : Finanzielle Probleme beim Heimathaus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie lange können die das Heimathaus an der Kirchenstraße finanzierenden Vereine das 200 Jahre alte Gebäude noch tragen? Die GbR besteht aus zwei Säulen: dem SHHB-Landesverband und den lokalen Vereinen der Vertriebenen. Insbesondere dort gibt es immer weniger Mitglieder und insofern auch immer weniger Einkünfte. Denn das Haus an der Kirchenstraße 7 wird im Wesentlichen durch die Beiträge der Vereinsmitglieder getragen.

Während der Jahresversammlung des SHHB-Ortsvereins „Ueterst End“ zeichnete Verwalter Eberhard Knapp ein eher düsteres Bild zur Zukunft des Hauses. Um die jährlichen Reparaturen zu gewährleisten, bezahlt jede Seite der Gesellschaft jährlich 2000 Euro ein. Die Vertriebenenverbände hätten nun immer größere Schwierigkeiten, dieses Geld aufzubringen, also ihren Anteil in Höhe von 2000 Euro, sagte Knapp.

Mittelfristig müsse man sich Gedanken machen, wie es mit dem Haus weitergehen soll, so der Verwalter, der auch für die Vermietungen zuständig ist. Jeder sei daher schon heute herzlich eingeladen, das Haus intensiver zu nutzen. Zum Beispiel für private Feiern. Denn dann komme Geld in die Kasse. Knapp ist auch diesbezüglich unter der Rufnummer 04122/43703 erreichbar. Die Misere mit dem Heimathaus war nur ein Punkt der Versammlung. Burkhard Klietz, der im Verlaufe der Zusammenkunft im Amt des Ersten Vorsitzenden bestätigt wurde, sagte, dass es von Seiten der Uetersener SHHB-Mitglieder ein sehr geringes Interesse gebe, wenn der Vorstand Ausflüge anbiete. Insofern werde man nun umsteuern. In Zukunft werde mehr Gewicht auf Vorträge und Unternehmungen vor Ort gelegt.

Den Berichten des Vorstandes folgten Informationen der Arbeitsgruppen innerhalb des Ortsvereins. Das sind die plattdeutsche Gruppe, die gewisse Probleme mit dem Nachwuchs hat, die Tanzgruppe, die sich derzeit hinsichtlich der Jugendarbeit schwer tut, die Fahrradgruppe und die Archivgruppe Klostertage. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Neben Klietz wurde Jens-Peter Dorra als Kassenwart bestätigt.

Der Versammlung war ein historischer Vortrag des Vorsitzenden vorgeschaltet.

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erstellt am 26.Mär.2015 | 19:05 Uhr

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