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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 03:25 Uhr

Nachtragshaushalt : Finanzen im Blick

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Ratsmitglieder werden am Dienstag, 1. Oktober, in ihrer Sitzung den Nachtragshaushalt verabschieden. In den jeweiligen Fachausschüssen haben die Politiker bereits dazu ihre Anmerkungen und Veränderungsanträge eingereicht. Im Finanzausschuss wurde der Nachtragshaushalt mehrheitlich verabschiedet. SPD und CDU gaben ihr o.k., der FDP-Vertreter Frank Schöndienst stimmte dagegen. Seine Begründung: „Die FDP hat ein Problem mit der Finanzierung der Sportanlage Am Großen Moorweg. Das ganze Finanzierungskonstrukt gefällt uns nicht“, so Frank Schöndienst. Die ablehnende Haltung der Liberalen diesbezüglich ist nicht neu. Sie hatten im November 2012 den Vorschlag unterbereitet, die Gründung einer Genossenschaft zur Abwicklung des Bauvorhabens prüfen zu lassen. Geschaffen wurde dann allerdings ein Eigenbetrieb für den Sportplatz-Hochbau.

Der SPD-Politiker Manfred Fäcke erkannte im Nachtragshaushalt „Verschiebungen in der Struktur“ für die Finanzierung des Sportplatzgeländes am Großen Moorweg. So sind 1,5 Millionen Euro an den FC Union für Tiefbaukosten mit einer Verpflichtungsermächtigung für 2014 in Höhe von 500000 Euro im Nachtragshaushalt ausgewiesen. Außerdem ein Darlehen an den FCU in Höhe von 500000 Euro für die Umsetzung des Tiefbaus und ein Darlehen in Höhe von 350000 Euro für Einrichtungskosten/Hochbau. Der Zuschuss an den gegründeten Eigenbetrieb beträgt nun statt 1 Million Euro 650000 Euro. Die Sozialdemokraten haben jedoch kein Problem mit dem Nachtragshaushalt, der im Verwaltungshaushalt mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 24231600 Euro (+821200 Euro) schließt und im Vermögenshaushalt mit 9025300 Euro (+62000 Euro). Die Kreditaufnahme bleibt bei 2,3 Millionen Euro.

„Wir haben ein aufgeblähtes Volumen im Verwaltungshaushalt, fast 1 Million Euro mehr, als geplant“, so der CDU-Politiker Joachim Reetz. Er merkte an, dass es Zeit wird, den Haushalt doppisch zu führen. Klaus Früchtenicht (SPD) betonte, dass in den Vorjahren beschlossene Maßnahmen nun einmal Folgekosten verursachen. Er bescheinigte der Verwaltung beim Haushalten „Fingerspitzengefühl“.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 21:44 Uhr

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