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Heidgraben : Feuerwehr rückte 2016 vor allem zu technischen Einsätzen aus

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Mitglieder der Feuerwehr Heidgraben und Gäste trafen sich zur Jahreshauptversammlung. Die Politik versprach, sich Gedanken über die Finanzierung eines neuen Einsatzfahrzeugs zu machen.

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erstellt am 06.Feb.2017 | 12:45 Uhr

Tornesch | Zur Jahresversammlung der Heidgrabener Feuerwehr waren 40 Aktive und Ehrenmitglieder sowie acht Gäste gekommen. Darunter auch zwei Heidgrabener, die sich für ein Mitwirken in der Freiwilligen Feuerwehr ihres Dorfes interessieren. Der stellvertretende Wehrführer Martin Bade, der in krankheitsbedingter Abwesenheit von Wehrführer Tobias Steffen die Leitung der Jahresversammlung übernommen hatte, lud die beiden Interessenten ein, auch zu einem Dienstabend der Wehr zu kommen, um sich zu informieren.

Aktuell gehören der Feuerwehr Heidgraben 35 Aktive an. Darunter drei Frauen. In der Jugendfeuerwehr werden 14 Kinder und Jugendliche ausgebildet. 17 Ehrenmitglieder sowie 331 passive Mitglieder unterstützen die Heidgrabener Wehr.

2016 war ein eher ruhiges Jahr

Das vergangene Jahr war für die Aktiven ein eher ruhiges Jahr. Zu sieben Lenzeinsätzen, zwei Türöffnungen und drei technischen Einsätzen zur Beseitigung von Sturmschäden sowie zwei Alarmierungen, bei denen sich die Feuermeldung jedoch nicht bestätigt hatte, rückten die Feuerwehrleute aus.

Der stellvertretende Wehrführer Martin Bade verlas den von Wehrführer Tobias Steffen verfassten und vorgelegten Bericht. Der Wehrführer ging darin darauf ein, dass neben den Einsätzen insgesamt 23 Dienste und Veranstaltungen durchgeführt beziehungsweise in der Gemeinde begleitet und damit etwa 1500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet wurden. Die Dienstbeteiligung lag bei 70 Prozent.

 In seinem Bericht rief der Wehrführer seine Kameraden dazu auf, die Dienstbeteiligung weiter zu verbessern und kontinuierlich am Ausbildungs- und Weiterbildungsstand zu arbeiten.

Vorstand wurde einstimmig entlastet

Seiner Jugendfeuerwehr bescheinigte Tobias Steffen in seinem Bericht engagiertes, eigenständiges und kameradschaftliches Wirken, das sich auch auf Kreisebene sehen lassen könne. Kassenwart Frank Büchner legte den Kassenbericht vor und informierte über eine gute Kassenlage, durch die auch in 2017 die Unterstützung der Jugendfeuerwehr und die Ausrichtung eines Tages der offenen Tür gewährleistet sei. Kassenprüfer Björn Sommer bestätigte eine vorbildliche Kassenführung.

Dem Feuerwehrvorstand wurde einstimmige Entlastung erteilt. Grüße des Feuerwehrkreisverbandes überbrachte Kay Sierk, Wehrführer in Westerhorn. Er nahm auch die Auszeichnung von Kassen- und Schriftwart Frank Büchner mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze vor.

Für die geleistete Arbeit aller Feuerwehrkameraden dankten Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen (SPD) und sein Stellvertreter Egbert Hagen (CDU). Beide betonten, dass den Gemeindepolitikern bewusst sei, dass die Feuerwehr dringend ein neues Einsatzfahrzeug benötige. Die Politiker würden sich Gedanken über die Finanzierung machen, denn eine Ansparung für die etwa 300. 000 Euro umfassende Investition gibt es im Heidgrabener Haushalt nicht.

Befördert wurden auf der Jahresversammlung Christian Bauerfeld zum Löschmeister, Clemens Stoldt zum Oberfeuerwehrmann und nach erfolgreichem Probejahr Jens Greßmann und Kevin Rühmling von Anwärtern zu Feuerwehrmännern und Isabell Heitmann zur Feuerwehrfrau. Aufgenommen ins Probejahr bei der Heidgrabener Wehr wurde Sylke Schapals. 

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