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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 22:57 Uhr

Ökumene : Feuer und Flamme für Pfingsten!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie sind Feuer und Flamme für Pfingsten. Und das soll man auch deutlich erkennen. Seit vielen Jahren schon wird am Tag, an dem die Kirche das Ende der babylonischen Sprachverwirrung feiert, zu einem ökumenischen Gottesdienst auf die Festwiese nach Langes Tannen eingeladen. Man versteht sich innerhalb der Christenheit, man spricht (fast) eine Sprache. Nach biblischer Überlieferung war es ein Feuer, das an Pfingsten vom Himmel auf die Apostel und Jünger „regnete“ und so den Heiligen Geist verbreitete, der Geist der Verständigung.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 18:38 Uhr

Guter Brauch ist es, dass die ökumenischen Gottesdienste in Langes Tannen ein besonderes Motto in sich tragen. Wenn schon Feuer und Flamme, dann richtig! so der Beschluss des Arbeitskreises. Doch Feuer auf die Menschen regnen lassen, wollten die Pastoren nun auch nicht.

Man einigte sich auf einen Kompromiss und engagierte einen Uetersener Feuerkünstler, der während des Gottesdienstes mit heißen Flammen hantieren wird: rasant, imposant und – missionarisch. Diese feurige Einlage wird von mehreren Predigtteilen umschlossen, die mit dem Motto des Tages, „Feuer und Flamme“, zu tun haben. Auch das Liedblatt, das der Gemeinde unter hoffentlich blauem Himmel ausgehändigt wird, widmet sich dieser brennenden Thematik. Für den musikalischen Part sorgt die Kantorei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Uetersen „Am Kloster“ unter der Leitung von Eberhard Kneifel.

Der ökumenische Vormittag am Sonntag an der Heidgrabener Straße beginnt um 11 Uhr. Dann startet abseits des Gottesdienstplatzes auch der Kunsthandwerkermarkt mit mehr als 40 Ständen.

Doch beide Veranstaltungen haben sich auch in der Vergangenheit keine Konkurrenz bereitet.

Die Vertreter der Klosterkirchengemeinde, der Erlöserkirche, der Christuskirche, der Christkönigsgemeinde und des Martin-Luther-Hauses wissen: Auch nach dem Gottesdienst gibt es noch viel zu sehen in der Museumsscheune und im Außenbereich. In den vergangenen Jahren gab es stets separate Kinderbetreuungen.

Eine solche wird es diesmal nicht geben. Man wolle, sagen Pastor Johannes Bornholdt, Pastor Frank Penno, Pastor Joachim Gorsolke, Kantor Eberhard Kneifel, Prediger Volker Wiese und Diakon Thomas Kleibrink, den Kindern nicht den Spaß am Feuerzauber nehmen, der auch für die Kleinen sicherlich sehr spannend sein werde. Sollte es wider Erwarten am Pfingstsonntag regnen, wird flugs in die benachbarte Christuskirche (evangelisch-freikirchliche Gemeinde) an der Tantausallee umgezogen. In diesem Fall beginnt der Gottesdienst erst um 11.15 Uhr.

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