zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 03:25 Uhr

Politik : FES: So geht es jetzt weiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Montag Abend sind die vier Ratsfraktionen zusammengekommen. Das Routinetreffen – vorbereitet werden sollten die nächsten Ausschusssitzungen – wurde vom Thema Friedrich-Ebert-Schule (FES) überlagert. In der SPD- und CDU-Fraktion herrschte nach UeNa-Informationen „dicke Luft“. Wie kann der Schulrat so etwas tun? Immer hat man uns gesagt, wir haben das letzte Wort... Warum hat die Stadtverwaltung uns eine solche Vorlage erstellt ohne Hinweis darauf, dass der Schulrat die Ratsversammlung überstimmen kann?

shz.de von
erstellt am 03.Nov.2015 | 19:47 Uhr

Letzteres hat die Verwaltung nicht getan. In der Anlage zur Vorlage 2015/168 wurde im September auf den Paragrafen 24 des Schulgesetzes hingewiesen, der bestimmt, was das Schulamt darf. Also nach Anhörung auch gegen die Meinung des Schulträgers entscheiden. Was Dirk Janssen mit der Festsetzung der Dreizügigkeit an der FES auch beabsichtigt, wie wir gestern berichteten.

Während BfB und Grüne sich bestätigt sehen und jetzt Mittel freigeben wollen, um auf dem Grundstück der FES weitere Klassenräume zu bauen (geschätzte Kosten belaufen sich auf 400000 Euro), können sich CDU und SPD damit noch nicht anfreunden.

Bevor weiter in die eine oder andere Richtung gedacht wird, soll nun erst einmal das Anmeldeverhalten der Eltern abgewartet werden. Der bislang artikulierte Bedarf entspricht mit 174 Kindern bei einem Klassenteiler von 25 sieben ersten Klassen. Zieht man die sieben „Kann-Kinder“ davon ab, verbleiben immer noch 167 Voranmeldungen, was ebenfalls sieben erste Klassen bedeuten würde. Der Anmeldezeitraum endet am Freitag.

Bis zum 11. November hat der Schulträger darüber hinaus Zeit, den Schulrat dahingehend zu überzeugen, seine Haltung zum Beschluss des Schulträgers (Zweizügigkeit an der FES und Vierzügigkeit an der Birkenalleeschule) zu überdenken beziehungsweise zu revidieren.

< Inwieweit sich der Bildungsausschuss mit der Thematik befassen wird und ob dort vielleicht schon Beschlüsse gefasst werden, bleibt abzuwarten. Wichtig zu wissen: Die Politik darf, abweichend zur Festlegung des Schulrates, am 12. November zur Haltung des Schulamtes Stellung nehmen, also zur Sitzung des Bildungsausschusses. Dirk Janssen sagte im UeNa-Gespräch, dass es ihm auf einen oder zwei Tage nicht ankomme. Sofern entsprechender Bedarf artikuliert werde, nehme er ein Uetersener Statement auch noch einen Tag nach der Sitzung entgegen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert