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Einwohnerfragestunde : FES: Eltern wollen die Dreizügigkeit

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf die Frage von Claus-Peter Schweim, ob man sich über die Folgen eines Bürgerentscheids bei Installierung einer Zweizügigkeit an der Friedrich-Ebert-Schule bewusst sei, antwortete Heike Baumann (SPD): „Wir haben freie Plätze im städtischen Kindergarten“. Die Kinderzahlen gingen also zurück. Entsprechend sinke der Druck auf die Grundschulen. Andreas Stief (CDU) merkte zur Frage des Schulelternbeiratsvorsitzenden an, dass eine „freie Schulwahl“ immer auch von den Kapazitäten abhänge. Bianca Ewald (Grüne) sagte, dass andere Kindergärten Wartelisten hätten. Holger Köpcke (BfB) informierte, dass man hinsichtlich des Gesamteindrucks des städtischen Kindergartens zu anderen Tagesstätten Äpfel mit Birnen vergleichen würde.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2015 | 17:57 Uhr

Die Frage einer weiteren Besucherin, ob man wisse, dass der Beschluss einer Zweizügigkeit Auswirkungen auf die Bildungsqualität habe, wurde von Holger Köpcke (BfB) mit den Worten beantwortet, dass der Leistungsstandard der Lehrkräfte dann nicht aufrechterhalten werden könne.

Ob es gut sei, Kinder an der Friedrich-Ebert-Schule abzuweisen, diese müssten dann ja die Birkenalleeschule besuchen, antwortete Heike Baumann: „Wir können nicht überall anbauen.“ Andreas Stief verwahrte sich gegen die „Zwei-Klassen-Theorie“ der Fragestellerin. Die Birkenalleeschule sei eine tolle Schule. Diese sei auch von zwei seiner Kinder besucht worden. Petra Jäger warnte vor großen Klassen. An der Friedrich-Ebert-Schule werde es bei einer Zweizügigkeit aufgrund ihrer Beliebtheit große Klassen geben. Von der Schule festgelegte Kapazitätsgrenzen würden in der Regel von Gerichten negiert, die zumeist zugunsten der Eltern entschieden. Ob der Elternwille nicht ausschlaggebend sei, wollte eine Fragestellerin wissen. Heike Baumann sagte, dass man sich in der Politik immer ernsthaft Gedanken mache. Aber in vielen Themen zu Hause sie und dort (gerechte) Entscheidungen treffen müsse. Dass der Elternwille der Politik wichtig sei, unterstrich Andreas Stief.

Eine Bürgerin wollte wissen, ob man die höheren Schulbuskosten bedacht habe. Heike Baumann sagte, dass die Birkenalleeschule zentral liege und es nicht ersichtlich sei, warum die Fahrpreise steigen sollten.

Weitere Antworten aus der Bürgerfragestunde gab es zum Tagesordnungspunkt.

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