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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 17:13 Uhr

Jubiläum : Feier für die Betreuungsschule

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vor 20 Jahren war Moorrege die erste Gemeinde in Marsch und Geest, die eine Betreuungsschule eingerichtet hat. Allerdings bedurfte es damals einer Elterninitiative, um den Dorfpolitikern klar zu machen, wie dringlich diese Einrichtung gebraucht wird.

Das anstehende Jubiläum soll natürlich gefeiert werden, und zwar am Freitag, 31. August. Ab 16 Uhr werden reichlich Spielsachen auf dem Hof der Grundschule zur Verfügung stehen. „Ich hoffe, dass nicht nur viele Eltern und ihre Kinder kommen“, erklärt Regina Richter. Auch die ehemaligen Betreuungskinder sollen sich eingeladen fühlen. Mit einem können sie allerdings nicht rechnen. Bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen gab es für sie noch eine persönliche Einladung. Angesichts der Anzahl der Kinder, die bisher die Betreuungsklasse durchlaufen haben, ist das nicht mehr möglich.

Die Macherinnen der Einrichtung an der Grundschule haben eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Kontinuierlich wuchs die Zahl der Kinder und die Betreuungszeiten wurden auch immer länger. Derzeit gehen 63 Kinder in die Einrichtung. In Spitzenzeiten werden bis zu 45 Schüler gleichzeitig betreut. In die Moorreger Grundschule gehen 182 Kinder. Und wurden anfangs die Mädchen und Jungs nur während der Schulzeit betreut, wenn Stunden ausfielen, so kam dann die verlässliche Grundschule und es folgte der Elternwunsch nach einer längeren Öffnung. Mittlerweile ist die Zeit auf 7 bis 15 Uhr erweitert worden.

Und der Trend geht zu einer weiteren Ausdehnung, weiß Gudrun Jabs vom Amt Moorrege zu berichten, die die Geschäfte der Betreuungsschule führt. Vier Eltern würden ihre Kleinen gern bis 16 Uhr in die Betreuung geben. Da die Gemeinde eine annähernde Deckung der Kosten durch die Elternbeiträge will, braucht es noch ein paar zusätzliche Interessenten. „Hauptsächlich spielen die Kinder“, berichtet Regina Richter, die in der Arbeit von Marion Woßnik und Heike Schmick unterstützt wird. Dies sei für sie das Wichtigste nach dem Unterricht. Dabei seien sie sehr phantasievoll. Bälle, eine Schaukel und ein paar Seile – mehr brauchen sie nicht. Einige würden auch Schularbeiten machen, so Regina Richter. Eine kontinuierliche Hilfe gebe es aber nicht. Wenn Fragen kommen, werden sie natürlich beantwortet. Bastelangebote gibt es auch, etwa zu Weihnachten, Ostern oder vor dem Muttertag, doch werden die nach der Auskunft von Regina Richter immer weniger angenommen.

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erstellt am 26.Mär.2012 | 21:27 Uhr

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