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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 16:42 Uhr

Handball : Fehlstart perfekt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit dem diesjährigen Oberliga-Absteiger HG Hamburg-Barmbek empfingen die 1. Männer des TuS Esingen am Sonnabend einen der Titel-Favoriten dieser Hamburg-Liga-Saison. Nach 30 Sekunden brachte Max-Lennart Albrecht die Heim-Sieben mit 1:0 in Führung.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2013 | 19:18 Uhr

Es folgten zwei torlose Minuten, ehe Barmbeks Christian Trebbow den Ball wuchtig in die von TuS-Torwart Benjamin Boje „angebotene“ Ecke warf – 1:1 (3.). Danach entwickelte sich kein besonders torreiches Duell zweier Hamburg-Ligisten auf Augenhöhe. Immer wieder wechselnde Führungen (4:3/9., 4:5/13., 8:10/21., 11:10/23.) und kein Team konnte sich entscheidend absetzen.

Als Felix Haack das 12:11 erzielte (26.) und HG-Akteur Felix Charbatzadeh zusätzlich eine Zeitstrafe erhielt, zielten beide Angriffsreihen (Trebbow für die Gäste und Daniel Günter für den TuS) zu genau und der Ball landete jeweils krachend am Pfosten. Eine Minute vor der Pause erhöhte Haack auf 13:11, ehe Trebbow erneut nur den Pfosten traf, so dass es zur Pause 13:11 stand.

In der zweiten Halbzeit lagen die Esinger zunächst immer wieder vorne: Trafen die Gäste zum Ausgleich, legten die Hausherren wieder einen Führungstreffer vor. Ein vergebener Strafwurf von Albrecht (44.) ermöglichte Trebbow die Chance, seine Barmbeker trotz Unterzahl erstmals im zweiten Durchgang in Führung zu bringen (19:20). Tobias Bombe und Timo Kreckwitz trafen danach für den TuS, während die Gäste einmal vorbei warfen (21:20/ 46.). Nach Albrechts 23:22 sorgten die Schiedsrichter für „Übersicht“ auf dem Feld: Binnen 13 Sekunden bekamen zwei Esinger die Zeitstrafe

Vier gegen sechs Feldspieler ermöglichte Barmbek dank dreier Tore in Folge die Führung (23:25). Die von TuS-Trainer Jan-Henning Himborn genommene Auszeit (52.) brachte die Esinger zunächst wieder auf Kurs: Bombe gelangen zwei blitzsaubere Anspiele auf seine Mitspieler auf Außen beziehungsweise am Kreis und Boje parierte einen Wurf von Rechtsaußen, was den 25:25–Ausgleich ermöglichte (54.). In der darauf folgenden Minute gab es einen Siebenmeter für die Gäste; die zusätzlich verhängte Zwei-Minuten-Strafe gegen Günter bedeutete, da es seine dritte Zeitstrafe in diesem Spiel war, die Rote Karte. Der Strafwurf ging am Tor vorbei, erst der nächste Siebenmeter fand sein Ziel.

Zwei technische Fehler der Esinger führten zum 25:27-Rückstand (57.). Nach vergebenen Chancen hüben wie drüben verkürzte Bombe zum 26:27 (59.). Die Gäste nahmen eine Auszeit, daraufhin landete ihr finaler Torwurf an der Latte. Eine Zeitspielentscheidung gegen Esingen erregte noch einmal die Gemüter. Barmbek behielt die Ruhe und den Ball und so bedeutete das 26:27 den Endstand.

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