zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 14:26 Uhr

Fußball : FCE triumphiert mit 8:0

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Pokal-Sensation ist ausgeblieben und auch ihre Ziele, die Niederlage gegen den amtierenden Hamburger Meister FC Elmshorn (Oberliga Hamburg) in Grenzen zu halten sowie ein Ehrentor zu erzielen, verpassten die 1. Herren des Heidgrabener SV (Kreisliga 8) am gestrigen Sonntagnachmittag. Am Ende verloren die Heidgrabener das Erstrunden-Duell im Oddset-Pokal mit 0:8. HSV-Coach Ove Hinrichsen betonte jedoch: „Bis zur 70. Minute haben wir uns gut verschoben und die Räume hervorragend eng gemacht. Am Ende haben wir meiner Meinung nach um zwei bis drei Tore zu hoch verloren – ein 0:6 wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen!“

shz.de von
erstellt am 28.Jul.2013 | 21:12 Uhr

Erwartungsgemäß waren die Elmshorner auf dem Sportplatz an der Uetersener Straße von Beginn an klar überlegen. Den ersten beiden Angriffen der Gäste fehlte es noch an der nötigen Präzision (Thorben Reibe köpfte nach Yannick Sottorfs Schuss-Flanke knapp vorbei/3., dann landete ein Freistoß von Milos Ljubisavljevic in der Heidgrabener Abwehrmauer/5.), doch in der sechsten Minute ging der Favorit bereits in Führung. Als ein Heidgrabener über den Ball schlug, nahm der Elmshorner Jan-Henrik Kaetow das Spielgerät gut an und legte überlegt quer zu Ljubisavljevic, der von rechts aus zum 1:0 einschoss. Allerdings gab selbst FCE-Team-Manager Eugen Igel, der am Spielfeldrand auf Ballhöhe saß, zu: „Das roch nach Abseits ...“

Als sich Gäste-Verteidiger Patrick Scheidt in der zwölften Minute einen Ballverlust leistete, hatte Philippe Schümann plötzlich freie Bahn, zog aber überhastet aus 20 Metern ab und jagte den Ball über die Latte. „Schade, normalerweise nutzt Philippe Schümann solche Chancen“, ärgerte sich Hinrichsen. Auf der Gegenseite unterschätzten die Heidgrabener einen langen Ball, so dass Ljubisavljevic von rechts aus querlegen konnte zu Fabian Wilm Böwig, der in der Mitte sicher zum 0:2 (20.) vollstreckte. „Schade, dass beiden Toren jeweils ein individueller Fehler von uns vorausgegangen ist“, so Hinrichsen. Weitere Elmshorner Torschüsse von Heiko Ansorge sowie Ljubisavljevic und Maurizio D’Urso parierte HSV-Keeper Sven Seifert stark, dann war Halbzeit.

Nach einer deutlichen Pausen-Ansprache von FCE-Coach Achim Hollerieth, der die fehlende Bewegung im Spiel seiner Elf monierte, erhöhte D’Urso gleich nach dem Seitenwechsel auf 0:3 (46.). Nach Reibes 0:4 (56.) bot sich Philippe Schümann nach einem Doppelpass mit Dennis Malysz erneut eine gute Chance – allerdings fehlte ihm beim Abschluss die nötige Kraft, so dass FCE-Keeper Ole Springer den Schuss locker aufnehmen konnte. Hinrichsen, der in Seifert und Jan Jacobsen die besten Heidgrabener sah, gab zu: „In der Schlussphase ging uns die Kondition aus!“ Dies nutzten Scheidt (70.), Pascal Patrick Eggert (73.) und zweimal D’Urso (79., 91.), um einen 8:0-Kantersieg herauszuschießen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert