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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 22:09 Uhr

Fantastisch-familiäres Festival

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Festival-Macher und Bürgermeisterkandidat Bernd Möbius hat offensichtlich einen guten Draht nach oben. Angekündigt war schlechtes Wetter mit Blitz und Donner. Was kam, war strahlender Sonnenschein und langsam auch steigende Temperaturen. Da spielte es keine Rolle mehr, dass es am frühen Sonnabendmorgen noch ganz anders ausgesehen hatte, als die ersten Helfer auf der Streuobstwiese zusammenkamen, um die Bühne und Zelte aufzustellen, beziehungsweise einiges, was vom Wind umgekippt worden war, wieder zu richten. Als die Turmuhr zwölf schlug, war alles bereitet, konnte „Rock’n’Rose“ IV. starten.

Das himmlische Wasser war Geschichte, und nach und nach füllte sich die Streuobstwiese abseits des Museumsensembles, zeigten die Bands auf der fast 50 Quadratmeter großen Bühne publikumswirksame Shows.

Stunde um Stunde stellten sich mehr Gäste ein, sodass es zu Spitzenzeiten wohl 1200 Konzertbesucher gewesen sein mochten, weniger als 2013, aber genug, um „eine schwarze Null“ zu erzeugen. darauf hofft Möbius zumindest, der die „Bürgschaft“ der Stadt nicht angreifen möchte. Rock’n’Rose 2014 stand lange Zeit auf der Kippe, hatten sich doch weit weniger Sponsoren gemeldet. Zudem war es ein Termin innerhalb der Sommerferien. Das „Go“ gab es dann trotzdem, und weil Petrus mitspielte, dürfte es am Ende glatt gegangen sein.

Wichtig war es Bernd Möbius hervorzuheben, dass er sich einmal mehr auf die etwa 30 ehrenamtlichen Helfer hatte verlassen können. Er sei zwar der Motor, aber alleine könne er das Festival weder organisieren noch gestalten.

Partner in diesem Jahr waren die Vereine Viva con Agua (Trinkwasserprojekt für Afrika, initiiert vom FC St. Pauli) und „Stop Finning“ aus Elmshorn. Dieser Verein möchte erreichen, dass Haie in der Zukunft nicht mehr auf der menschlichen Speisekarte stehen. Zum Beispiel Schillerlocken. Zudem wiesen die anwesenden Mitglieder an ihrem Informationsstand auf das „Finnen“ hin, das Abtrennen der Haifischflossen am lebenden Tier, was eine besondere Qual für die Haie darstelle und daher zu unterbinden sei.

„Shark Finning“ findet vor allem in Asien aber nicht ausschließlich dort statt.

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von
erstellt am 10.Aug.2014 | 18:02 Uhr

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