Zertifikat : Fair geht vor am LMG

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Seit gestern ist es offiziell: Das Ludwig-Meyn-Gymnasium ist die dritte Bildungseinrichtung im Land, die sich „FairTrade-School“ nennen darf. „Fair Trade“, das ist die bundesweit Kampagne für fairen Handel mit den „Dritte-Welt-Staaten“. Die Initiatoren von „TransFair“ versuchen, möglichst viele gesellschaftliche Gruppen von ihrer Philosophie zu überzeugen. So auch Schulen, als Multiplikatoren von größerer Bedeutung. Wer das Prüfsiegel „Fair-Trade-School“ erhalten möchte, muss zuvor eine Matrix erstellen, aus der der Gedanke der fairen Handelsbeziehungen deutlich wird.

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28. Mai 2015, 17:15 Uhr

Am Ludwig-Meyn-Gymnasium gibt es schon seit geraumer Zeit eine Arbeitsgemeinschaft, die sich genau diesem Thema widmet. Sie besteht aus Schülern, Lehrern und Eltern. Die Akteure sind dabei auch dem Grundsatz der Nachhaltigkeit verpflichtet, wissen also, dass es sich bei „FairTrade“ nicht um ein bloßes Projekt, sondern um eine Philosophie von Dauer handelt, die immer neu vorgelebt werden muss.

Die Vielfalt der Aktionen an der Schule, die durchgängige Offenheit in diesem und anderen Bereichen sowie, konkret, die Qualität der Kampagne vor Ort würdigte Albert Röhl vom „Weltladen TOP 21“, der gestern im Namen von „FairTrade“ das Zertifikat überreichte. Im Beisein von Bürgervorsteher Adolf Bergmann, Bürgermeisterin Andrea Hansen sowie Schülern und Lehrern. Vom Bildungsausschuss nahm Helmut Schwalm an der Veranstaltung im LMG teil. Schulleiter Alexej Stroh würdigte die Zertifikatsübergabe als einen „großen Tag für unsere Schule“. „www.ludwig-meyn-gymnasium.eu“.

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