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Klimaschutz als Prozess verstehen : Fachforum der AktivRegion in Heidgraben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es gibt Informationen zu Förderanträgen und einer Liegenschaftsanalyse des Amtes Moorrege.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2016 | 16:21 Uhr

Heidgraben | Mit Ressourcen nachhaltig umzugehen, ist eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten. „Gemeinsam nachhaltig dem Wandel begegnen“ ist daher auch das Motto der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest und ihr Ziel in der EU-Förderperiode 2015-2020.

Im Schwerpunktthema „Energie und Klimawandel“ sollen Projekte gefördert werden, die dazu beitragen, mit Ressourcen nachhaltig umzugehen, den bewussten Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren, die Energieeffizienz zu steigern oder modellhafte Lösungen darzustellen.

Mehr als 40 Teilnehmer aus kommunalen Verwaltungen, Vertreter von Selbstverwaltungen, von Vereinen, Institutionen sowie Privatpersonen waren der Einladung der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest in das Heidgrabener Gemeindezentrum zu einem Fachforum mit Vorträgen zum Thema „Kommunales Klimaschutz- und Energiemanagement“ gefolgt. Wilm Feldt von der Energieagentur Schleswig-Holstein informierte, wie die Energie- und Klimaschutz-Initiative EKI die Kommunen „auf die richtige Spur“ bringt, was sich hinter Klimaschutzmanagement und Energiemanagement für kommunale Liegenschaften verbirgt und welche Modelle und Vorgehensweisen es für ein nachhaltiges und dauerhaftes Handeln gibt.

Beispiel einer Liegenschaftsanalyse

Anja Vratny vom Kreis-Fachdienst Umwelt, Leitstelle Klimaschutz, berichtete über Klimaschutzprojekte in Schulen, Kitas, der Kreisverwaltung und Aktivitäten im Kreis zur Förderung des bewussten Umgangs mit Ressourcen. Britta tho Seeth, Holger Krämer und Thomas Butzlaff vom Uetersener Architekturbüro Butzlaff Tewes stellten am Beispiel des Amtes Moorrege eine Liegenschaftsanalyse vor.

Geschaffen werden soll nun ein Arbeitskreis mit Vertretern der Gemeinden, deren Liegenschaften auf den Energieverbrauch hin überprüft wurden, um Schritte zur Sanierung oder zur Schulung von Hausmeisterpersonal abzustimmen sowie Förderanträge und eine modellhafte Gebäudesanierung auf den Weg zu bringen. „Mit dem Fachforum haben wir den Startpunkt gesetzt“, so der Vorsitzende der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest Jürgen Manske.

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