Abenteuer in Bhutan : Extremläufer hilft „Appen musiziert“

Sein nächstes Abenteuer will Uwe Schinz in den Dienst von „Appen musiziert“ stellen. Auf das „Dach der Welt“ zieht es den Extremläufer. Er macht mit bei „Bhutan – The Last Secret“. „Ich möchte mit jedem Kilometer schwerstkranken Kindern helfen“, erklärt der Heistmer.

shz.de von
02. Juni 2014, 19:01 Uhr

Denn 200 Kilometer sind in sechs Etappen zurückzulegen. Wer „Appen musiziert“ unterstützen will, kauft über seine Website Kilometer. Je nach Portemonnaie-Inhalt fällt die Wahl aus. Wird Kilometer 30 gekauft, überweist man 30 Euro an die größte ehrenamtlich organisierte Wohltätigkeitsveranstaltung Deutschlands. Man kann auch mehrere Teile der Strecke erwerben. Dann werden die Kilometer addiert und der Spender überweist die Summe.

Weiteres ist auf der Hompage von Uwe Schinz zu finden. Sollte der 62-Jährige übrigens nicht ankommen, will er pro nicht gelaufenem Kilometer einen Euro spenden. Die Veranstaltung beginnt in Thimphu, der Hauptstadt Bhutans, und endet in dem wohl spektakulärsten Kloster der Erde, dem „Taktshang Goemba“, auch „Tiger’s Nest“ genannt. Der größte Teil der Strecke befindet sich auf nicht befahrenen Wegen, entweder auf befestigtem Boden oder Waldboden.

Nur sehr wenige Passagen sind auf Asphalt zu laufen. Der Start befindet sich auf 1200 Meter über dem Meeresspiegel, das Ziel bei 3050 Metern. Mehrere Pässe sind zu überwinden. Der höchste Punkt liegt bei 3600 Meter. Auf der Strecke werden die Athleten durch zahlreiche kleine Dörfer, Urwald oder vorbei an Buddhistischen Stätten laufen.

Eine zusätzliche sportliche Herausforderung wartet übrigens im Camp 4, dem Phajoding Kloster, auf die Extremläufer. Der größte Wunsch der jungen Mönche ist es, ein kurzes Fußballspiel gegen die Läufer und das Organisationsteam auszutragen.

Über die Website des Laufenthusiasten kommt man übrigens auf eine Seite, mit der sein Weg durch den Himalaya verfolgt werden kann. Da er ein GPS-Gerät bei sich trägt, ist Schinz jederzeit zu orten.

Der Lauf in Bhutan ist übrigens nicht der erste, den Uwe Schinz in den Dienst von Appen musiziert stellt. Bereits mit dem „Grand to Grand Ultra“, in den USA sammelte er Spenden. 268 Kilometer ging es im vergangenen Jahr durch den Grand Canyon. „Das war mein bisher härtester Lauf", sagt Uwe Schinz.

www.extremläufer.de

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