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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 12:25 Uhr

Ulrike Rodust : Europapolitik unter der Lupe

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im kleinen Kreis und doch auch mit Interessierten, die nicht den Tornescher Sozialdemokraten angehören, diskutierten die Genossen mit der SPD-Europapolitikerin Ulrike Rodust im AWO-Café „Kleiner Friedrich“ über Europapolitik allgemein und Themen aus dem Bereich Landwirtschaft und Fischereiweisen. Denn Ulrike Rodust ist Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten für Landwirtschaft und ländliche Räume und war federführend an der Reform der EU-Fischereipolitik beteiligt. Dass Europa in einer tiefen Krise steckt, darin waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig. Ulrike Rodust sprach nicht nur von einer Finanzkrise, sondern auch von einer Demokratiekrise. „Wir müssen der Jugendarbeitslosigkeit Herr werden und einen annähernd gleichen Lebensstandard erreichen, sonst wird es zu einer sozialen Krise kommen“, stellte Ulrike Rodust klar. Und sie betonte, dass sie einen Traum habe von einem solidarischen Europa. „Wir haben nun dafür zu sorgen, dass Griechenland aus seiner Krise herauskommt, aber nicht durch ein Kaputtsparen. das ist nicht verantwortbar.“.

Was EU-Debatten betreffe, so würde die Öffentlichkeit oft bereits Vorschläge und Ideen als Ergebnisse wahrnehmen und nicht abwarten, welche Entscheidung das Parlament getroffen habe.

Zur Agrarpolitik gab es von den anwesenden Landwirten Kritik an zu hohen Umweltauflagen und an der Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit. „Die Subventionen sind flächengebunden. Das ist ein falscher Weg“, sagte eine in der Landwirtschaft tätige Diskussionsteilnehmerin. Die Milchbäuerin forderte für die Bauern mehr Stimmen und mehr Anhörung auch in der Sozialdemokratie.

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erstellt am 13.Sep.2013 | 21:48 Uhr

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