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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 02:12 Uhr

Europäische Keramik im Rathaus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch im Rathaus wurde aus Anlass der Kreiskulturwoche eine Ausstellung aufgebaut: Im Foyer sind in der Glasvitrine Werke der Lehrergeneration der europäischen Keramik aus den 1970er und 1980er Jahren zu sehen. Initiiert hat die Ausstellung die Tornescher Keramikkünstlerin Professor Barbara Stehr. Sie hat 1987 das Institut für künstlerische Keramik und Glas an der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen ins Leben gerufen und war dort bis 2002 lehrend tätig.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 20:48 Uhr

Die Keramik-Kunst, die nun im Rathaus zu bewundern ist, stammt aus ihrer privaten Sammlung. Es sind Werke, die sie von Künstlern, die während ihrer Lehrzeit an dem Keramik-Institut Künstlerkollegen und Gastprofessoren waren, gekauft oder gegen eigene Keramikarbeiten eingetauscht hat. Zu sehen sind Gegenständliches und Figuren von Künstlerinnen und Künstlern aus Belgien, Italien, Ungarn, Norwegen, England, Dänemark, den Niederlanden, Österreich, der Türkei, Irland, Frankreich, der Schweiz, Tschechien und Deutschland.

„Die Werke verdeutlichen die Vielfalt, was Keramik alles sein kann, von Porzellan über Steinzeug. Und diese Vielfalt wollte ich mit der Ausstellung zeigen“, betont Barbara Stehr. Gern hat die Verwaltung die Vitrine im Foyer für diese Präsentation als Beitrag zur Kreiskulturwoche und als dreifache Partnerstadt zu Kommunen in Europa als Beitrag zum europäischen Miteinander zur Verfügung gestellt. Auch das Objekt „Krone“ von Elke Sada, einer Hamburger Künstlerin, die am Keramiksymposium Gmunden 2010 teilgenommen hatte, gehört zu den Ausstellungsstücken. Die Wanderausstellung Keramiksymposium Gmunden 2010 war im vergangenen Jahr im Atelier Stehr zu sehen. „Vor einem Jahr haben wir die europäische Keramik-Avantgarde präsentiert, jetzt sind es Werke der ehemaligen Lehrergeneration“, lädt Barbara Stehr zum Besuch der Ausstellung ein. Sie kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Etwa vier Wochen wird die Präsentation, die Ton als Ausdrucksträger für künstlerisches Arbeiten widerspiegelt, im Rathaus bleiben. Dann will Barbara Stehr die Vitrine mit Werken internationaler Glaskunst – Leihgaben und Werke aus ihrem Besitz – bestücken.

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