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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 15:59 Uhr

Finanzen : Europa wächst weiter zusammen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einem wichtigen Thema für Firmen, Kommunen und Vereine widmeten sich kürzlich zwei Profis der Sparkasse Südholstein. Sie erläuterten einem Kreis exklusiver Firmenkunden den neuen, europaweiten Zahlungsverkehr, der am 1. Februar 2014 alle nationalen Vorgänge rund um das Bezahlen und Überweisen ersetzt. Christian Bergmann und Hans-Jürgen Leptien erklärten, warum SEPA so wichtig und das „Single Euro Payments Area“ (also SEPA) weit mehr ist als IBAN (weltweit gültige Nummer für das Girokonto) und BIC (international standardisierter Code zur Identifikation von Geschäftsstellen im Zahlungsverkehr).

shz.de von
erstellt am 20.Jun.2013 | 18:48 Uhr

Traditionell besteht bislang in jedem Land Europas ein nationales Zahlungsverkehrssystem. Dieses umfasst zum Beispiel Rechtsnormen und Interbankenvereinbarungen sowie technische und organisatorische Standards. Parallel dazu bestehen internationale Zahlungsverkehrsformate. Auslandszahlungen können – wie viele bereits in der Praxis erlebt haben dürften – um ein Vielfaches teurer sein als Inlandszahlungen. Auch die Fehlerquote ist bei den Auslandszahlungen, höher, da die Auftraggeber die Zahlungsverkehrssysteme des Empfängerlandes oftmals nicht kennen und daher falsche Angaben machen. Mit SEPA soll das alles besser werden. Wenn man so will, handelt es sich dabei um eine logische Weiterentwicklung des Europäischen Binnenmarktes. SEPA will bargeldlose Zahlungen innerhalb der EU-Staaten so standardisieren, dass es für die Bankkunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen gibt.

Firmen, Kommunen und Vereine müssen nun, spätestens zum 1. Februar 2014, den Wechsel auf die einheitlichen Überweisungs- und Lastschriftstandards vollziehen. Wie das geht und was es dabei zu beachten gilt, erläuterten die beiden Referenten, die ferner anboten, für weitere Fragen jederzeit zur Verfügung zu stehen. So, wie alle Kundenberater im Hause der Sparkasse. „www.spk-suedholstein.de/sepa“.

Zweites Thema des Abends war das kontaktlose Bezahlen „GIROGO“, das das bargeldlose Bezahlen noch unkomplizierter machen soll.

Mithilfe der neuen „Giriocard“ der Sparkasse Südholstein ist es möglich, kleinere Geldbeträge aus einem Prepaid-Guthaben auf der Karte (bis zu einer maximalen Höhe von 20 Euro) einfach durch Auflegen oder Dranhalten der Karte an das Kassenterminal zu bezahlen. „www.spk-suedholstein.de/girogo“.

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