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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 17:07 Uhr

Bauarbeiten : EU fördert Regionalpark

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für knapp eine Viertel Million Euro lässt die Stadt Wedel eine Wassererlebniszone im Regionalpark Wedeler Au bauen. Im Herbst soll mit den Arbeiten begonnen werden. Ziel ist es, die Au für die Bevölkerung und Touristen erlebbarer zu machen. Die Wassererlebniszone wird auf einer Strecke von etwa 500 Metern im Autal zwischen Kleingartenkolonie und Rissen eingerichtet.

shz.de von
erstellt am 21.Mär.2012 | 20:55 Uhr

Wedel muss diese Ausgabe nicht allein stemmen. Die Europäische Union fördert das Projekt „Natur für alle“ zu etwa 40 Prozent. Was im Einzelnen geplant ist, darüber ließen sich Umweltministerin Juliane Rumpf und die Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier (CDU) bei einem Besuch in Wedel informieren.

Um auch die Jugend für die Natur zu begeistern, haben 18 Schüler aus den achten Klassen des Johann-Rist-Gymnasiums gemeinsam mit Lehrer Simon Sander ein spannendes Projekt gestartet. Sie entwickelten eine Bildungsroute, auf der per GPS-Gerät gesteuert jedermann wandern und Aufgaben erfüllen kann. Begeistert erläuterten die Schüler, wie die modernen Kommunikationsgeräte verwendet werden. Ein dickes Lob gab es für diesen Einsatz von der Ministerin. Barrierefrei soll das Projekt „Natur für alle“ außerdem werden. Das betonten Bürgermeister Niels Schmidt und Bauamtschef Klaus Lieberknecht.

Das Projekt ermöglicht ein Naturerlebnis mit allen Sinnen - einschließlich nasser Füße für spielende Kinder. Gleichzeitig wird die Gewässerstruktur wieder naturnaher gestaltet, und außerdem werden die örtlichen Orchideenvorkommen in das Bewusstsein der Besucher gerückt. Die Ministerin äußerte sich optimistisch: „Mit diesem innovativen Projekt wird das Naturerlebnis im Wedeler Autal für die Bevölkerung deutlich verbessert. Ich bin sicher, dass die Menschen dieses herrliche Naturgebiet so noch besser erleben und seinen besonderen Wert erkennen können.“ Juliane Rumpf dankte Wedels Bürgermeister Niels Schmidt für das finanzielle Engagement der Stadt. Die Stadt Wedel steuert mehr als die Hälfte der Mittel zu dem Projekt bei. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung fließen 98000 Euro. Das Geld ist Teil des Zukunftsprogramms Wirtschaft.

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