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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 12:55 Uhr

Handball : Esinger kämpfen wie die Löwen ...

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Schade, ein Sieg gegen den THW Kiel wäre fantastisch gewesen“, sagte Mirko Hahn zu seinen Mitspielern der 1. männlichen A-Jugend des TuS Esingen, die am Dienstagabend über 60 Minuten kämpferisch und spielerisch alles in die Waagschale geworfen hatte. Im Nachholspiel der A-Jugend-Bundesliga wäre ein knapper Sieg gegen die Kieler Talente durchaus möglich und ein Unentschieden definitiv das verdiente Ergebnis gewesen.

Doch am Ende verloren die tapferen Tornescher leider mit 26:28. In der Neuen KGST-Halle, deren Tribüne rappelvoll war, wurden die Esinger A-Jugendlichen von ihren zahlreichen Anhängern lautstark angefeuert und lieferten dem Nachwuchs des Deutschen Rekordmeisters ein Duell auf Augenhöhe. Zwei von Hennes Paulsen verwandelte Siebenmeter bedeuteten nach fünf Minuten eine 3:1-Führung. Aus dieser wurde, obwohl TuS-Torwart Niklas Beckemeyer wiederholt stark hielt, innerhalb von acht Minuten ein 3:6-Rückstand.

Doch die Hausherren ließen nicht locker: Mike König und Mirko Hahn setzten sich wiederholt trotz Umklammerung ihrer Gegenspieler am Kreis durch und gegen Thore Giers Rückraum-Würfe fanden die Kieler kein Mittel. So sorgte Gier beim 8:8 zunächst wieder für einen ausgeglichenen Spielstand (21.) und eine Minute später sogar für die 9:8-Führung. THW-Trainer Michael Haß nahm in der Schlussphase der ersten Halbzeit gleich zwei Auszeiten. Trotzdem stand es zur Pause 13:11 für die Tornescher. Jesko Sauerland hatte sogar an einer noch höheren Halbzeit-Führung geschnuppert, sein finaler Wurf war aber nur an die Latte gegangen (30.).

Im zweiten Durchgang bekam König die erste Zwei-Minuten-Strafe. Trotz Unterzahl gelang Paulsen nach einer Körpertäuschung noch einmal die 16:15-Führung, aus der allerdings ein 16:17-Rückstand wurde. Dann hielt Benedikt Vollbehr seine Esinger im Spiel: Sein erster Treffer wurde noch abgepfiffen, aber die TuS-Tore 17, 18 und 19 gingen allesamt auf Sauerlands Konto. Bemerkenswert: Als kurz hintereinander König und Hahn eine Zeitstrafe erhielten (48.), krönte Leonard Dombrowski bei doppelter Unterzahl einen Alleingang über die linke Seite mit dem 23:23.

In der Schlussphase ging den Esingern, die bereits ihr sechstes Pflichtspiel im Februar absolvierten, aber neben den Kräften auch die Konzentration verloren. Würfe von König, Hahn und Dombrowski gingen an den Pfosten oder wurden von THW-Torwart Fynn Schröder gehalten, weil ihnen die letzte Präzision fehlte. Obwohl auch TuS-Keeper Jorrit Sommer in der Schlussphase mehrmals gut hielt, wurde der bärenstarke Kampf der Esinger gegen den Nachwuchs der „Zebras“ nicht mit einem Punkt belohnt.

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erstellt am 25.Feb.2015 | 19:50 Uhr

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