Handball : Esinger Frauen starten mit Kantersieg

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Nach dem unglücklichen Abstieg aus der Hamburg-Liga spielen die 1. Frauen des TuS Esingen nun in der Landesliga. Endete die Vorsaison mit zwei Siegen (gegen TV Fischbek und HG Norderstedt) noch versöhnlich, stellte sich nun die Frage, wie die TuS-Frauen in die neue Saison starten würden.

shz.de von
07. September 2011, 19:43 Uhr

Mit Carolina Kaiser und Nele Scharffenstein (beide Studium) gab es zwei Abgänge, im Gegenzug kehrte Sofia Schlage nach ihrem Australien-Aufenthalt wieder zurück und Jaqueline Senf (aus der 1. weiblichen A-Jugend) wird die 1. Frauen regelmäßig unterstützen. „Die Vorbereitung, in der Kondition aufgebaut wurde, war sehr anstrengend – aber leider unverzichtbar, um in den anstehenden Spielen nicht einzubrechen“, betonte TuS-Betreuer Valko Scheele. In den Vorbereitungsspielen war die in der Hamburg-Liga verbliebene HG Norderstedt einer der häufigsten „Sparringspartner“. Das erste Duell am 16. August verloren die Tornescherinnen deutlich, das letzte gewannen sie knapp. Beim „Hummel-Pokal“ der SG Altona galt es acht Spiele über je 15 Minuten zu überbestehen; am Ende wurde ein schöner zweiter Platz erreicht.

Am ersten Landesliga-Spieltag ging es ins Norderstedter Schulzentrum Süd zur 2. Vertretung der HGN. Die Esingerinnen, allen voran Anna-Cathleen Voigt, starteten wie die Feuerwehr und führten nach sieben Minuten mit 5:1 (fünfmal Voigt und einmal Katja Brandt hatten getroffen). „Durch Unkonzentriertheiten in unserer Abwehr gelang es der HGN aber immer wieder, Anschluss zu finden“, so Scheele, der tadelte: „Speziell von den Torfrauen abgewehrte Bälle landeten immer wieder bei den Gegnerinnen!“ Dadurch, dass es im Gegenzug vorne gut lief, konnten sich die Gäste aber absetzen und führten zur Pause mit 17:11. Im zweiten Durchgang ging es dann weiter wie in Abschnitt eins: Die HGN-Frauen hatten Anwurf, was die Tornescherinnen nicht daran hinderte, den ersten Treffer zu erzielen.

Mit fortschreitender Spielzeit erlahmten die Kräfte der Gastgeberinnen, wodurch in der 46. Minute erstmals eine Zehn-Tore-Differenz zu Buche stand. Am Ende gewann das Team von TuS-Trainer Jan-Henning Himborn ungefährdet mit 36:22. Scheele: „Das war ein positiver Start, auf den wir aufbauen können!“ Lisa Rabe, die ab der 29. Minute das TuS-Tor hütete, hatte mit elf gehaltenen von 22 Würfen eine gute Quote (50 Prozent); Frauke Langhein hielt sieben von 17 Würfen (41 Prozent).

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