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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 14:18 Uhr

Handball : Esingen war nicht zu stoppen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gestern um 16 Uhr in der Uetersener Sporthalle Seminarstraße. Anpfiff durch das Barmstedter Schiedsrichtergespann Behnke/Möller zum Derby am 19. Spieltag der Hamburg-Liga zwischen den 1. Männern des TSV Uetersen und dem Nachbarn TuS Esingen.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2013 | 21:25 Uhr

Klarer Favorit ist der Tabellenzweite aus der Uetersener Nachbarstadt, der den TSV im Hinspiel beim 43:19 (24:9) Sieg förmlich aus der Neuen KGST-Halle „geschossen“ hatte. Esingen muss gewinnen, um den zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die Oberliga Hamburg-Schleswig-Holstein reichen kann, zu festigen. Beim TSV keimt ein wenig Hoffnung, auch wenn keiner mehr einen Gedanken daran verschwendet, den Abstieg noch zu verhindern. Wie sagt aber der Volksmund: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Dieses auch im Hinblick darauf, dass der TSV zuletzt drei Siege in Folge verbuchen konnte.

Die Halle war gut besucht, also beste Voraussetzungen für ein spannendes Derby. Es entwickelte sich dann vorerst ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führungen hin und her wechselten. Uetersen war 1:0 per Tempogegenstoß in Führung gegangen, hatte dann sogar dreimal in Folge durch Nils Ladiges von der rechten Außenposition die Möglichkeit gehabt, die Führung auszubauen.

Dabei bekamen die Befürchtungen von Jan-Henning Himborn (TuS), dass es nach dem Hinspielsieg ein schweres Spiel für sein Team werden würde, Nahrung. Aus dem Rückraum konnte Uetersen durch Maximilian Ladiges, Alexander Farr und Torben Lötje immer wieder einnetzen. Mitte der ersten Halbzeit führte der TSV mit 10:8 und dabei hatte die TSV-Sieben noch etliche Chancen liegen gelassen. Scheiterten frei vor TuS-Torwart Alexander Dustin Witt und am Metall.

Da war Himborn mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden, nahm sein Time-Out. Als Witt dann einen Siebemeter von Timm abwehren konnte, drehte Esingen das Ergebnis. 11:14 stand in der 25. Minute auf der Anzeigentafel. Als Kreckwitz dann zu drei einfachen Toren kam, weil Uetersen im Rückzugverhalten nicht nach kam, führte Esingen zur Pause 13:17. Es war in den ersten 30 Minuten ein Spiel für die beiden Torhüter gewesen, die sich auszeichnen konnten. Alexander Dustin Witt (TuS) wurde dabei vom TSV-Angriff richtig warm geschossen.

Nach dem Wechsel drohte dann Unheil auf Uetersen zuzukommen. Eine Unterzahl von vier Minuten (Nils-Oliver Himborn, 34:40 Minuten) konnte Esingen auch wegstecken und der TSV lag mit sechs Toren (14:20, 35. Minute) hinten. Zehn Minuten später war der Rückstand sogar auf sieben Tore (19:26) angewachsen. „Wenn wir unsere Chancen nicht verwerten, kommt so etwas zustande“, bemängelte TSV-Trainer Marc Neumann. Am Ende gewann Esingen dann mit 27:31. Und Uetersener haderte, dass man zwischenzeitlich an Konstanz verloren hatte, zu viele Metalltreffer hatte, freie Würfe nicht im Tor unterbringen konnte und dazu auch drei Siebenmeter vergeben hatte. Esingen dagegen konnte durch Max-Lennart Albrecht alle fünf zugesprochenen Siebenmeter für den TuS verwandeln.

„Wir haben uns gut aus der Affäre gezogen. Mit dem Ergebnis kann ich durchaus leben“, zog Marc Neumann ein positives Fazit. TSV-Spartenleiterin Silke Ladiges war dann auch ein Lob zu entnehmen: „Das war gut, Jungs!“

Jan-Henning Himborn (TuS): „Mir war im Vorwege klar, dass man so ein Ergebnis wie im Hinspiel nicht wiederholen kann.“

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