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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 18:16 Uhr

Handball : Esingen mit Arbeitssieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Markus Risch und das Tempo – das passte am Sonnabend nicht zusammen. Zunächst stand der Trainer der 1. Männer des TuS Esingen auf der Autobahn im Stau: „Ich habe eine halbe Stunde länger als üblich nach Tornesch gebraucht“, berichtete der im Nordosten Hamburgs lebende Coach. Im Hamburg-Liga-Heimspiel gegen den Barmstedter MTV erwiesen sich neben dem Gegner, der von der ersten Minute an auf Zeit spielte und seine eigenen Angriffe extrem langsam vortrug, auch die beiden Schiedsrichter Wolfgang Meyer/Jörg Stahl (HSG Pinnau) als „Bremse“.

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2014 | 17:47 Uhr

Den von Markus Risch favorisierten Tempo-Handball konnten die Esinger jedenfalls nicht im gewünschten Maße spielen, weil die „schnelle Mitte“, die nach einer Anweisung des Deutschen Handball-Bundes von den Schiedsrichtern eigentlich begünstigt werden soll, vom Gespann in keinster Weise gefördert wurde. Am Anfang lief es für die Esinger trotzdem noch rund: Max-Lennart Albrecht schloss die ersten beiden TuS-Angriffe zum 1:0 und zum 2:1 ab. Diese Führung bauten die Hausherren über ein 4:1 (5.) und 6:2 (9.) zügig aus; dann pendelte sich ihr Vorsprung bis zur Pause bei vier bis sechs Toren ein.

Die Esinger leisteten sich einige Fehler (auch dem sonst so starken Lennart Haas gelang nicht alles) und die Gäste trafen konstant vom Kreis aus. Gegen Jan Beermann, Andreas Butzmann und Torsten Krause hatte die TuS-Deckung wiederholt das Nachsehen. Zur Pause hieß es 18:12. Als nach 40. Minuten ein 25:16 auf der Anzeigetafel stand, schien das Derby entschieden zu sein.

Dann trafen die Schiedsrichter aber einige schwer nachvollziehbare Entscheidungen zugunsten der vor allem konditionell unterlegenen Gäste. Während sie gegen den diesjährigen Neuling kein einziges Mal „passives Spiel“ anzeigten, sondern ihm zahlreiche Freiwürfe zusprachen, wurden einige klare Fouls gegen die Esinger nicht geahndet. „Unsere Spieler haben sich ungerecht behandelt gefühlt und dadurch den Faden verloren“, sagte Markus Risch.

Obwohl der Vorsprung zweimal auf vier Tore zusammenschmolz (30:26/51. und 31:27/54.), hatte Markus Risch „nie Angst, dass wir noch verlieren könnten“. Nach dem 35:27-Endstand zog der Coach folgendes Fazit: „Für unseren Tempo-Handball sind wir leider nicht belohnt worden. Der Gegner lag uns nicht und so war es kein Spiel für die Galerie, sondern ein Arbeitssieg.“

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