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Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 06:36 Uhr

Handball : Esingen ist Vizemeister

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Es grüßt der Vizemeister“, übermittelten die Verantwortlichen des TuS Esingen am Sonnabendabend den Daheimgebliebenen per SMS. Der Grund für diese freudige Handy-Kurzmitteilung: Mit einem deutlichen 30:21-Sieg beim Norderstedter SV hatten sich die Tornescher nicht nur für die im Hinspiel am 1. Dezember 2012 erlittene 26:28-Heimpleite revanchiert, sondern auch letzte Zweifel an der Hamburg-Liga-Vizemeisterschaft und ihrer Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zerstreut.

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2013 | 21:16 Uhr

In der Sporthalle des Norderstedter Schulzentrums Süd an der Poppenbütteler Straße erzielte Jonathan Karow nach 30 Sekunden den ersten Treffer der Partie. Die Esinger bauten ihre Führung dank hervorragender Abwehrarbeit und ihrem gut aufgelegten Keeper Alexander Dustin Witt bis zur sechsten Minute auf 4:1 aus. Anschließend verloren die Tornescher allerdings den Faden, blieben acht Minuten lang torlos und Norderstedt glich zum 4:4 aus. Nach der erneuten TuS-Führung (Daniel Abel hämmerte einen Wurf vom Kreis mit geräuschvollem Innenpfosten-Kontakt ins Netz) fiel das 5:5. Ein gehaltener Tempogegenstoß (der Ex-Esinger Thomas Stegmann scheiterte mit seinem „Dreher“ an Witt) bedeutete die Wende zugunsten der Gäste, die über ein 10:5 und ein 12:7 (24.) zur 16:7-Halbzeitführung kamen.

Dieser deutliche Vorsprung ermöglichte es TuS-Trainer Jan-Henning Himborn, in der Pause durchzuwechseln und all seinen Akteuren Spielanteile zu gewähren. Die Esinger hielten das Heft dennoch weiter in ihren Händen, während die Norderstedter mehr Mühe mit dem Spielgerät hatten, als die TuS-Spieler mit ihrem Gegner. Nach 37 Minuten hatten die Tornescher ihren Vorsprung auf satte elf Tore ausgebaut (20:9). Anschließend gelang es dem NSV zwar, über ein 16:23 (45.) wieder bis auf sechs Tore heranzukommen – doch mit dem 20:26 (51.) hatte der NSV sein Pulver offenbar verschossen.

Fabian Gottwald, der planmäßig in der zweiten Halbzeit das TuS-Tor hütete, wurde in der Schlussphase des Spiels zum unüberwindbaren Hindernis. Ein Kempa-Versuch vom gegnerischen Linksaußen landete am Pfosten, alles andere (einschließlich eines Siebenmeters von Stegmann, der seine vorherigen vier Strafwürfe allesamt verwandelt hatte) wehrte Gottwald ab. In der 58. Minute erzielte Moritz Machay (bei Esinger Unterzahl) per Tempogegenstoß den 30. Gäste-Treffer zum 30:20. Der Norderstedter Christoph Stuckenbrock verkürzte in der Schlussminute noch zum 21:30-Endstand.

„Vi-, Vi-, Vize-Meister“ feierten die Esinger, die auswärts zum sechsten Mal in Folge gewannen, nach dem Ertönen der Schlusssirene lautstark ihren sicheren zweiten Platz.

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